#46 Wer Schinken hat, muss nicht mehr rauchen
Shownotes
Wusstet ihr, dass die WHO Schinken inzwischen als ebenso gefährlich wie Asbest und Arsen einstuft? Neben Ernährungstipps aller Art geht es heute auch um die Frage, wer was als Kind werden wollte, was Amiras Bruder Großes für die Frauenwelt plant und wie es ist, ganz weit von sich selbst entfernt zu sein. Viel Vergnügen!
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Transkript anzeigen
00:00:00: Es ist eine Nachricht reingekommen von der Weltgesundheitsorganisation.
00:00:03: Ich möchte das hier mal teilen.
00:00:05: Für uns?
00:00:05: Für
00:00:05: uns speziell.
00:00:07: Damit wir die
00:00:08: Message verbreiten.
00:00:10: Die Weltgesundheitsorganisation hat Aufschnittschinken als Stufe eins der krebserregenden Lebensmittel eingesetzt.
00:00:17: Parallelen mit Asbest und Tabak und Arsene.
00:00:21: Genau, das sind die anderen Gruppen.
00:00:22: Ich war
00:00:23: vor einer Stunde drei Lagen Schinken bei Edeka Hohlen.
00:00:26: Soll ich den jetzt bewerfen?
00:00:27: Ja, versuch's mal mit Tomate.
00:00:30: Hey, hier sind Amira Ali und Paula Lambert.
00:00:34: Und du hörst Eist-Macho-Latte.
00:00:36: Deine wöchentliche Dosis Liebe, Leben und Happiness.
00:00:39: Viel Spaß.
00:00:46: Wunderschönen guten Morgen, guten Mittag oder guten Abend.
00:00:48: Wann auch immer ihr zuckersüßen Vanilleschoten hier gerade reinhorcht.
00:00:53: Und einen wunderschönen guten Morgen an dich, liebe Paula.
00:00:55: Du zuckersüße Vanilleschote.
00:00:57: Oh
00:00:58: mein Gott, das wollt' ich noch gar nicht.
00:01:00: Gute Morgen.
00:01:03: Nein, ich habe noch mit im Wesentlichen niemandem gesprochen an diesem schönen Tag.
00:01:07: Aber ich freue mich sehr, dass wir hier beisammen sind.
00:01:09: Ich freue mich auch sehr.
00:01:10: Also du hast wirklich noch mit niemandem gesprochen heute.
00:01:13: Wir haben jetzt gerade zehn Uhr morgens.
00:01:15: Ich habe heute Morgen kurz meinem jüngeren Sohn gesagt, also bloß aufpassen, weil die Stufen aus der Hostel raus so glatt sind, so glatt.
00:01:25: Ich habe gestern, ich wohne an einem See.
00:01:28: Die Strecke ist, eins, drei Kilometer, einmal rum.
00:01:32: Ich hab über eine halbe Stunde gebraucht, weil ich wie ein Pinguin gegangen bin.
00:01:35: Weil alles Eis ist reines Eis.
00:01:37: Reines Eis.
00:01:39: Ja, das war dann also der einzige Satz, den du heute Morgen gesprochen hast.
00:01:43: Im Wesentlichen, ja.
00:01:44: Ich glaube, ich hab noch den Hunden irgendwas zugebrummt.
00:01:47: Aber das war's.
00:01:49: Mir gab's nicht.
00:01:49: Also, das
00:01:50: ist für mich Luxus.
00:01:51: Ich sag's dir, wie's ist.
00:01:52: Also, ich muss ja schon, ich wache schon auf und werde schon siebenundzwanzigmal gerufen.
00:01:57: Mama!
00:01:57: Mama!
00:01:58: Mama!
00:01:59: Mama!
00:02:00: Mama!
00:02:00: Und das ist wirklich anstrengend.
00:02:02: Mama, schau mal!
00:02:03: Mama, guck mal!
00:02:03: Mama, schau mal!
00:02:04: Hast du gesehen?
00:02:05: Mama, schau mal!
00:02:06: Und dann machen die da irgendwas banales, aber du musst halt gucken und das zieht sich den ganzen Tag, dass sie wirklich vorbildend in der Schule sind.
00:02:14: Ja, da bin ich ja schon durch.
00:02:17: Ich hab festgestellt, dass wirklich ... Wirklich?
00:02:20: Die adäquate Antwort auf fast alles ist, wenn man Kinder hat.
00:02:23: Ja,
00:02:23: ja, das stimmt.
00:02:24: Bei mir ist es manchmal schon so automatisiert, dass ich, oh, cool.
00:02:27: Und mein Bruder ist gerade zu besuchen, der war dann da, wir haben abends zusammen Palachinken gemacht, haben gegessen.
00:02:33: Und mein Sohn hatte sich am Fuß irgendwie, weil er wieder rumgetunten hat, am Stuhl, so aufgeschürft.
00:02:39: Und meinte, Mama, schau mal.
00:02:41: Und ich so, oh, wie cool.
00:02:45: Cool, toll
00:02:46: gemacht.
00:02:47: Und mein Bruder lacht, der sich kaputt war.
00:02:50: Er hat das beobachtet und so, nee, natürlich nicht cool.
00:02:55: Guck mal her, brauchst du Plastik?
00:02:58: Wobei,
00:02:59: wie cool könnte natürlich auch eine gute Antwort sein.
00:03:01: Dann gibt es sich so Drama, weil man nicht sagt, du arme Hase.
00:03:05: Sondern man sagt, wie cool, hast du richtig was erlebt?
00:03:10: In meiner Kindheit hieß es ja noch, ein Indianer kennt keinen Schmerz.
00:03:14: Darf man das heute überhaupt noch sagen, Paula?
00:03:16: Also wegen der Political Correctness wieso nicht, aber ich finde auch, dass... vor allem Jungs, da was völlig Falsches beigebracht wird.
00:03:24: Natürlich.
00:03:24: Weil wenn's weh tut, tut's weh.
00:03:26: Und dann darf er auch weinen oder sich ärgern.
00:03:28: Ein amerikanischer Ureinwohner kennt keinen Schmerz.
00:03:30: Und das ist ja wirklich heutzutage, ich weiß ja auch nicht, ob das so ganz so gut ist, dass Kinder da wirklich so komplett eingebettet werden teilweise.
00:03:39: Aber das sehe ich auch so, dass natürlich man einem Kind seine Gefühle nicht absprechen sollte, ob es jetzt irgendwie eine Schürfhunde ist oder ob es irgendwie ein Wutausbruch ist, weil es gerade irgendwas im Supermarkt nicht bekommt.
00:03:51: Es gibt auch noch diese alten Methoden, dass sich die Mama oder der Papa mit auf den Boden werfen und dann mitschreibe die Kinder nachmachen.
00:03:56: Das ist natürlich total yesterday.
00:03:59: Das macht man auf jeden Fall nicht mehr.
00:04:00: Da lasse ich meine Kinder dann schon.
00:04:02: Also ich sage jetzt nicht, oh mein Gott, du abends.
00:04:05: Sondern ich sage auch, du zweh.
00:04:07: Und ja, warte, ich bin hier bei dir.
00:04:08: Und ja, kann so ruhig heulen.
00:04:12: Auch wenn es manchmal schwer fällt.
00:04:13: Ja,
00:04:14: mein Gott.
00:04:14: Also wenn es weh tut, ich will auch weinen, wenn ich mir wehgetan hab.
00:04:18: Manchmal.
00:04:19: Weinst du oft?
00:04:20: Ja, du nicht täglich.
00:04:22: Was?
00:04:22: Ja, wegen irgendwas wein ich.
00:04:24: Denn alle so Nachrichten kann ich gar nicht mehr gucken, aber wegen irgendwelchen Tiervideos oder ... wegen Stress, obwohl nee, wegen Stress war ich nicht täglich.
00:04:35: Aber es ist jetzt nicht trauerwein, sondern wenn ich da so ein Hund sehe auf Instagram, der irgendwie gequält wurde, und dann hat jemand gefunden und liebevoll aufgepäppelt, dann könnte es schon sein.
00:04:46: Oder wenn ich Nachrichten aus den USA sehe, dann muss ich auch wein und so weiter.
00:04:51: Der
00:04:51: Weltmärz.
00:04:52: Ja, ich finde das schon gerade irgendwie.
00:04:55: Weil es so schade ist, wir waren doch an diesen Punkten schon mal, man hätte ja daraus lernen können.
00:05:00: Global.
00:05:00: Aber wahrscheinlich muss das jeder Kontinent einmal durchmachen oder zweimal oder dreimal und dann hoffen, dass irgendwann das Empathief von Bögen des Kollektives anspringt.
00:05:11: Merkst
00:05:12: du denn zyklusbedingt Phasen, wo du emotionaler bist oder nicht?
00:05:15: Ja, das ist sehr schwierig.
00:05:17: Ich bin ja in der Menopause.
00:05:19: Ich mein, auch ohne Tunen irgendwas, aber sie tun's völlig random.
00:05:25: Mal hier, mal da, aber das kann sicher... Aber bist du durch?
00:05:28: Mit der Menopause?
00:05:29: Ja, Menopause ist ja dann ein Finaler-Zustand, aber mit dem Wechsel, ich hab keine Ahnung, ehrlich gesagt.
00:05:34: Ich glaub, ne, am Ende.
00:05:36: Aber früher, wenn ich meine Tage gekriegt hab, hab ich schon mehr geweint.
00:05:40: Ich glaube, ich mach crazy, ich blieb gar nicht mehr durch.
00:05:42: Aber ich heule erst mal, ich war überhaupt nicht oft, wirklich nicht oft, würde ich jetzt einfach mal behaupten, dass ich dann einfach nicht weine.
00:05:49: Also ich, ne.
00:05:50: Ich kann gut nicht weinen, aber ich kann auch gut weinen, auch bei so Videos.
00:05:54: Aber bei mir sind es eher diese Videos.
00:05:55: Und du weißt, da schaust du dir einmal ein so ein Video an.
00:05:58: Oder werden dir nur noch solche ausgespielt, diese Algorithmus, dieses schlaue, schlaue Dingen.
00:06:03: Und bei mir sind immer diese, wenn Kinder ihre ... Väter wiedersehen oder ihre Eltern wiedersehen oder wenn die adoptiert werden oder wenn die dann ihren ersten Geburtstag endlich mal feiern oder wenn.
00:06:14: also zu Zivilcourage-Videos liebe ich ja auch über alles.
00:06:18: Wenn dann so Leute so soziale Experimente machen, da kommen wir echt die drin.
00:06:22: Also ich verstehe nicht, wenn man an Leuten vorbeigehen kann, die dann irgendwie sichtlich traurig sind oder Angst haben.
00:06:29: Da gibt es ja diesen Test, wenn eine an der Rolltreppe steht und so zögert und Angst hat und die Leute gehen einfach vorbei an.
00:06:36: Und ich denke, wenn ich das sehen würde, ich würde den sofort an die Hand nehmen und gut zureden.
00:06:40: Und ich hoffe, dass meine Jungs irgendwann mal auch solche Menschen sind.
00:06:43: Das sind sie ja jetzt auch schon.
00:06:45: Das war auch wirklich süß, wir waren gestern im Schwimmbad, weil die sind beim Schwimmunterricht noch.
00:06:50: Also ich schwimm zwar schon gut, aber ich möchte es professionell.
00:06:52: Und dann machen die neuerdings immer die Türen auf.
00:06:54: Das habe ich denen so beigebracht.
00:06:56: Türen aufhalten, auch gerade Frauen und so.
00:06:58: Aber wir können ja jeden die Tür aufhalten.
00:06:59: Und mein Kleiner war schon fertig angezogen und stand in der Tür und hat die Tür aufgehalten.
00:07:02: Und die Leute gingen da rein und sagen ihnen nur nicht mal Danke.
00:07:05: Und dann schaut mein Sohn mich an, völlig ins Herz der Gemamme.
00:07:08: Die sagen gar nicht Danke.
00:07:10: Sag ich an und sag das nicht, sind wir einfach gern geschehen.
00:07:12: Ohne das irgendwas sagt.
00:07:13: Genau, wir machen das trotzdem.
00:07:14: Wir machen das trotzdem, genau.
00:07:16: Ich denke, wir hören nicht auf, höflich und nett zu sein und zu vorkommt, nur weil andere nicht dankbar sind.
00:07:20: Wir sind einfach so, wir machen weiter, aber hast du richtig, richtig toll gemacht.
00:07:23: Ich bin sehr, sehr stolz auf dich.
00:07:25: Und dann freut er sich.
00:07:26: Und ich liebe das, ich liebe das.
00:07:28: Ich gebe mir wirklich jeden Tag so viel Mühe, den Kindern Werte beizubringen und respektvollen Umgang mit Menschen.
00:07:34: Und es ist einfach schön, wenn man sieht, es funktioniert.
00:07:36: Ja, absolut.
00:07:37: Sind deine Jungs Gentlemen?
00:07:38: Ja, also ich lebe das vor.
00:07:40: Wahrscheinlich vermute ich, aber weil anders kann ich mir nicht erklären, dass zum Beispiel die irgendwann angefangen haben, mir die Einkaufstüten zu tragen.
00:07:48: Ja, das war meine Auch.
00:07:50: Ohne Superhol.
00:07:52: Also meine sind zwei Meter groß da.
00:07:54: Die können natürlich schon mehr buckeln.
00:07:56: Ja.
00:07:57: So kleine Schleif.
00:07:58: Ich liebe das
00:07:59: so.
00:08:00: Da sieht man mal wieder, was für eine Macht du hast.
00:08:03: Ich finde es immer wieder so verblüffend, was für eine Macht aber auch Verantwortung damit eine hergeht.
00:08:08: So kleine Lebewesen großzuziehen.
00:08:10: Du formst diesen Menschen und dieser Mensch geht irgendwann mal ohne dich durchs Leben und ist dann verantwortlich für andere Gefühle oder andere Menschen, weil er sie dann dementsprechend behandelt.
00:08:20: Und das ist so eine Unfalle.
00:08:21: Fassbar wertvolle Aufgabe, die wir Eltern haben.
00:08:24: Und die haben wir nur, diese Chance hast du nur einmal.
00:08:26: Und meistens nur bis die sechs sind, weil dann ist der Charakter fertig.
00:08:30: Der ist geprägt in den ersten sechs Jahren, danach ist nichts mehr dran zu rütteln.
00:08:34: Das ist halt echt krass.
00:08:35: Naja, also benehmen und so, das kann man auch später noch beibringen, da ist ja nichts verloren.
00:08:42: Aber vor allen Dingen auch Beziehungsführung, da ist es ja wichtig, also dass man Rücksicht nimmt auf die Gefühle anderer und so weiter und seine eigenen Gefühle ausdrücken kann.
00:08:51: Das wiederum, da glaube ich auch fest dran, dass das wirklich wesentlich ist, dass das in den ersten Lebensjahren geschieht, dass man die Kinder nicht klein macht und also ihnen zuhört, wenn sie sich ausdrücken.
00:09:03: Aber auch ich hab das früher nicht beigebracht bekommen und kann das jetzt trotzdem.
00:09:08: Ja.
00:09:08: Also, das geht alles.
00:09:10: Noch mal gut
00:09:10: gegangen.
00:09:12: Sag mal, weil du vorhin von deinem Bruder gesprochen hast, wie wohnten der jetzt?
00:09:17: Wie geht es ihm?
00:09:17: Was macht er?
00:09:18: Der
00:09:19: lebt in Graz.
00:09:21: Da hat er eine wunderschöne Wohnung gekriegt.
00:09:25: Und ich war ihm auch letztes Mal besuchen und war so überrascht, wie krass ordentlich mein Bruder ist.
00:09:31: Ich wusste das gar nicht.
00:09:32: Weil als er hier bei uns am Haus so gelebt hat, ein paar Jahre, der hat ja immer so ein bisschen aus dem Koffer gelebt.
00:09:38: Da lagen da immer Klamotten rum oder so.
00:09:39: Hey, aber ich war in seiner Wohnung.
00:09:42: Der hat sich so einen Kleiderschrankraum gebaut mit Regalen akkurat rein.
00:09:48: geordnet, seine Klamotten geschlichtet, gefaltet.
00:09:51: Nach Farben sortiert teilweise, also in der Küche, die Säfte, alles hier so ganz säuberlichst aufgereiht.
00:09:59: Also ich war absolut sprachlos, finde ich so cool.
00:10:03: Genau, und er lebt in Graz und ist auch wirklich sehr, sehr happy dort.
00:10:06: Das ist einfach, also der ist in Deutschland, ist ja nicht gut aufgehoben.
00:10:10: Das ist nicht seine Welt.
00:10:11: Und ich merke auch wirklich wieder, wie er aufblüht dort.
00:10:14: Er blüht wirklich richtig auf.
00:10:16: Super, und er arbeitet da auch.
00:10:17: Ja, also der arbeitet ja schon seit mehreren Jahren an einem sehr geheimen Projekt und da wissen nur eine Handvoll Leute davon.
00:10:25: Was er macht, unter anderem bin ich mit dabei und mit drin und ich durfte ja auch sein Modell sein für dieses Produkt und das haben wir in Venedig gedreht und das ist wirklich absolut spektakulär und ich freue mich so sehr.
00:10:38: Also wirklich sehe nämlich so danach endlich allen davon zu erzählen und zu zeigen, was mein Bruder da gemacht hat, weil das echt geil geworden ist.
00:10:45: Wirklich geil.
00:10:46: Aber in welche Richtung?
00:10:47: Kann ich nicht sagen.
00:10:48: Ich darf.
00:10:49: Wann darfst du das sagen?
00:10:51: Er tüftelt halt, und da siehst du immer wirklich, dass es, glaube ich, schon fünf Jahre Arbeit steckt, da drin Herzblut, Schweißtrennen, alles gilt.
00:10:57: Also wirklich sein ganzes Erspartes.
00:10:59: Er hat sich da wirklich komplett reingerangt in seinen großen Traum.
00:11:03: Und er wollte ja immer Erfinder werden.
00:11:05: Als Kind schon.
00:11:06: Und er hat ja immer wieder Sachen erfunden.
00:11:07: Er hat so Dinge gebastelt und Sachen zusammen gerührt.
00:11:11: Und er wollte immer Erfinder sein.
00:11:14: Und das ist ihm damit meiner Meinung nach gelungen, weil er hat was erfunden.
00:11:18: Also mega, ich bin so stolz auf den wirklich.
00:11:20: Und ich werde den da so sehr supporten und unterstützen und hoffe einfach, dass die Leute das schätzen, was der da wirklich geschaffen hat.
00:11:26: Und was er da gemacht hat, das ist nämlich saugeil für uns Frauen.
00:11:29: Das kann ich mal sagen.
00:11:32: Also keine KI.
00:11:34: Nein, nein.
00:11:35: Das ist
00:11:35: etwas physisch
00:11:36: zu anfassen.
00:11:37: Ich werde es nicht sagen.
00:11:40: Es ist wunderschön
00:11:41: und so.
00:11:41: was gibt es noch.
00:11:42: Wunderschön.
00:11:44: Also nicht zur Verteidigung oder so.
00:11:47: Nein, nein, nein, nein.
00:11:48: Okay?
00:11:50: Ja, gut.
00:11:51: Und ich
00:11:51: muss sagen, unser Werbeklipp ist so geil geworden.
00:11:55: Okay, und wann können wir damit rechnen?
00:11:56: Ja, vielleicht Ostern oder Sommer, so was.
00:12:00: Leider, eigentlich wär's jetzt schon so weit gewesen.
00:12:02: Weihnachten war eigentlich geplant, aber da hat was mit der Produktion nicht geklappt und er möchte natürlich, dass das perfekt wird und dass das Endresultat, das Endprodukt natürlich dann auch fehlerfrei ist und die Leute dann lange was davon haben.
00:12:15: Und da muss wirklich, das ist wirklich eine Langzeitstudie schon.
00:12:18: Ja,
00:12:19: okay.
00:12:20: Jetzt bin ich natürlich... Jetzt bin ich natürlich... Ja, jetzt will ich natürlich wissen.
00:12:25: Naja.
00:12:25: Ja, aber so viele Leute gibt's nicht, die ihren Kindheitstraum irgendwie leben, weil die meisten wollen ja Erfinder oder Astronaut werden als Kind und später sind sie dann was ganz anderes.
00:12:34: Was wolltest du als Kind werden?
00:12:35: Weißt du das noch?
00:12:36: Tierärztin, was auf Logisches.
00:12:38: Ich mag Tiere so sehr.
00:12:40: Aber irgendwie dachte ich mir dann, da ist zu viel Trauriges drin.
00:12:45: Oder Schmerzen oder irgendwas.
00:12:47: Das ist, glaube ich, sehr belastend.
00:12:48: Also viel Liebe geht raus an alle Tierärzte und Tierärztinnen.
00:12:52: Ich bin leider nicht Mitglied eurer Zunft geworden.
00:12:55: Aber hätte mich sicher auch erfüllt.
00:12:56: Hufschmied oder Hufschmiedin hätte ich mir dann auch vorstellen können, aber das ist körperlich, glaube ich, ziemlich ... Hart.
00:13:02: Und ja, irgendwas mit Tieren.
00:13:04: Das wollte ich immer werden.
00:13:06: Bäuerin.
00:13:06: Nee.
00:13:07: Sauer anstrengend.
00:13:08: Ja, das nicht.
00:13:09: Als
00:13:09: Bauer.
00:13:09: Nee, das
00:13:09: war's nicht.
00:13:10: Nee, irgendwie ... Es kam ja als Kind schon komisch vor, dass die Kühe dann so eingesperrt sind und da durch diesen Zaun gucken können im Stall und ... oder Gemüsebauer.
00:13:21: Nee, weiß nicht.
00:13:22: Was wolltest du werden?
00:13:23: Puh.
00:13:24: Mal Sturdes, mal Masseuren.
00:13:27: Mal ...
00:13:28: Wie bist du darauf gekommen?
00:13:29: Keine
00:13:29: Ahnung.
00:13:31: Aber es tue das.
00:13:32: und dann hat meine Patentante zu mir gesagt, nee, das machen wir nicht, weil dann bist du im Prinzip, das klingt jetzt irgendwie abwertend.
00:13:38: Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
00:13:39: Eine Kellnerin in der Luft.
00:13:41: So, das ist ja im Prinzip jetzt ein geiler Job.
00:13:43: Du kommst halt herum.
00:13:44: Ich finde das ja weiterhin ein sehr, sehr coolen Job.
00:13:47: Aber
00:13:48: eigentlich sind ja keine Kellnerinnen, die sind ja nicht zum Bedienter, sondern für die Sicherheit.
00:13:52: Ja, natürlich eben.
00:13:53: Ich meine, das wurde mir als Kind gesagt, sage ich ja nur.
00:13:55: Das waren ja nicht meine Worte.
00:13:57: Nee, ich finde das einen sehr, sehr tollen Beruf und einen schönen Beruf.
00:14:00: Ich finde es überdessen auch gerade auch diese, diese ETHs, also ... Wahnsinnig gut aussehend immer und toll gekleidet und so höflich und freundlich.
00:14:08: Und die sind auch immer süß.
00:14:09: Ich könnte es aber nicht.
00:14:10: Ich hätte Angst.
00:14:11: Ich hätte wirklich permanent Angst bei irgendwelchen Turbulenzen und bei den kleineren Flugzeugen.
00:14:15: Das wäre nicht mein Job.
00:14:16: Oder es wäre vielleicht eine Konfrontationstherapie.
00:14:18: Und ich wäre irgendwann mal Gehalt gewesen, schneller.
00:14:20: Oder
00:14:21: du bist so eine Flugbegleiterin, die immer schreit, sobald irgendwas passiert.
00:14:24: Er hat totale Panik rausgefallen.
00:14:27: Dann kriegt so ein Passagier, kriegt so Angst.
00:14:28: Und ich setze mich auf seinen Schoß und schrei mit.
00:14:34: Es wurde gleich eine ganz andere Stimmung.
00:14:36: Nämlich beim Erste müsste man sicher auch viel aushalten.
00:14:40: Gerade, weil das klingt jetzt alles so, wir wertschätzen natürlich diesen Beruf, wie auch jeden anderen Beruf übrigens, aber nicht jeder ist so wie wir.
00:14:47: Und du weißt ganz genau, gerade das ist Service, irgendwo arbeiten die auch im Service da oben.
00:14:52: Und da sitzt du da irgendwie oder bedienst du in der Business-Klasse oder in der First-Klasse, wirst ja gar nicht wissen, wie die da teilweise behandelt werden.
00:14:58: Ich könnte ja das niemals mit mir machen lassen.
00:14:59: Ich würde den ja in Kavir ins Gesicht rammen.
00:15:03: kann ich mir leibhaftig vorstellen.
00:15:05: Ja, genau.
00:15:09: Ich möchte an dieser Stelle Jenny Grüßen von der Lufthansa, die eine Fluggegleiterin ist und mich mal angesprochen hat, als ich eingestiegen bin, allerdings Economy, nicht Business or First und gesagt hat, dass sie meinen anderen Podcast so gerne hört.
00:15:24: Und dann bin ich eingeschlafen, wie immer, wenn ich im Flugzeug sitze, also sobald die Maschinen angehen und es so ein bisschen wackelt, fange ich an, einzuschlafen, wie so ein Baby.
00:15:32: Ja, ich auch.
00:15:33: Und als ich wieder wach wurde, stand vor mir eine Lufthansa-Tasse mit Serviette drin, wo sie eine kleine Nachricht drauf geschrieben hat und ganz viel Schokolade.
00:15:42: Danke Jenny.
00:15:43: Süß.
00:15:44: Ich hatte auch mal so eine schöne Erfahrung mit Austrian Airlines.
00:15:46: Ich liebe Austrian Airlines.
00:15:48: Weil da läuft erst mal Wiener Walzer, wenn du einen steigst im Flugzeug.
00:15:52: Und da bin ich auch mal in der Wiener geflogen, bin auch eingeschlafen.
00:15:55: Ich liebe, dass er wenn es dann so brummt und damit warm und dann bin ich aufgewacht und war so ein Zettelchen von Austrian Airlines Hand geschrieben und so.
00:16:02: Ja, ich wollte sie nicht wecken.
00:16:03: Sie haben so so tief geschlafen und da so Schokolade auch dran und bis zum nächsten Mal und ich hoffe, sie hatten einen guten Flug mit uns.
00:16:12: Hey, wirklich, ich liebe Austrian Airlines.
00:16:14: Die sind einfach immer sehr, sehr süß und halt Heimat, ne?
00:16:17: Ja, Heimat.
00:16:18: Wenn du die Wahl hättest, würdest du dann wieder zurückziehen?
00:16:23: Nein.
00:16:24: Also für mich geht ja Auswandern überhaupt nicht.
00:16:26: Es klappt ja nicht.
00:16:27: Also ich könnte ja nicht alleine eben durch die Kinder... Ja, aber
00:16:30: ich sage, wenn das nicht wäre.
00:16:34: Nein.
00:16:35: Wobei, ich liebe Österreich so sehr.
00:16:37: Wobei, ich könnte mir schon gut vorstellen, irgendwo... Ich könnte in Großal, könnte ich super leben.
00:16:43: Oder irgendwo am Berg.
00:16:44: Ein schönes, eine Holzhütte oder so, eine schöne... Aber halt auch nicht dauerhaft, nein.
00:16:49: Nee, dauerhaft könnte ich es mir nicht vorstellen, nein.
00:16:52: Auch nicht Klagenfurt, kann ich mir auch nicht vorstellen.
00:16:53: Ich bin supergerne da, aber ich könnte dort nicht mehr leben.
00:16:56: Ich würde da wieder irgendwie nicht weiterkommen mit dem Leben.
00:17:01: Weiß nicht.
00:17:02: Wien ist ja auch so wunderschön, aber es ist halt auch, da ist nicht so viel Action wie in Düsseldorf, wo nicht nochmal Berlin... Wo nicht so einen Düsseldorf?
00:17:11: Darum, ich finde das schon wichtig, wo man lebt, weil das auch so ein bisschen beeinflusst, welche Entscheidung man trifft, wie der eigene Rhythmus ist und so weiter.
00:17:18: Ja, aber es ist echt schwierig.
00:17:20: Ich hab auch, du denkst natürlich auch nach und ich wohne halt jetzt hier, wo ich wohne und das hab ich auch alles extra so bewusst gewählt, nicht nur weil ich mich selber natürlich hier auch, ich hab mir ja auch im Freundeskreis aufgebaut und meine Kinder haben Freundeskreis, aber in erster Linie selbstverständlich, damit die Kinder beim Papa sein können auch viel und oft und ich dürfte wahrscheinlich auch gar nicht.
00:17:41: irgendwo an das hinziehen oder denke ich mir manchmal schon so, naja, aber ich würde ja schon gerne einfach eine größere Distanz aufbauen.
00:17:48: Aber es geht nicht!
00:17:50: Nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch,
00:17:54: nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur
00:18:09: noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, nur noch, Die Entscheidung ist der Mann nach Dänemark gezogen und sie ist in Deutschland geblieben.
00:18:24: Das sind katastrophale Umstände.
00:18:26: Da
00:18:26: gibt es ja auch eine wahnsinnig gute Podcast-Dokorei bei Spotify.
00:18:32: Über den Blog-Fall?
00:18:33: Ja, über den Blog-Fall.
00:18:34: Habe ich noch nicht zu Ende gehört.
00:18:35: Deswegen würde ich jetzt ungern noch mal tiefer in die Thematik rein, weil ich sonst wahrscheinlich nur wieder irgendwelche Hype bei
00:18:41: sein.
00:18:43: Ich bin so gespannt, wie das ausgeht.
00:18:45: Vor allem für Gerhard Delling.
00:18:46: Also
00:18:46: das ist wirklich brutal diese Geschichte.
00:18:49: Das Grundthema ist schon wild.
00:18:52: Und das passiert einfach hier in unserem Land, ne?
00:18:54: So Geschichten hörst du halt eigentlich immer von ganz so anders.
00:18:58: Ja, aber dass zwei erwachsene Menschen sich nicht einigen können auf etwas, das finde ich auch krass.
00:19:03: Jetzt stell dir mal vor, dein Partner oder der Vater deiner Kinder und deine Kinder sind noch klein.
00:19:09: Also hat jetzt nichts mit dem Blockfall zu tun, weil es ist wahrscheinlich irgendwie anders abgelaufen.
00:19:12: hat der Sorgerecht bekommen.
00:19:14: Er ist viel, viel mächtiger und wohlhabender und reicher als du.
00:19:18: Du hast das Sorgerecht nicht mehr.
00:19:20: Du darfst deine Kinder auch nicht mehr sehen.
00:19:21: Was machst du denn dann?
00:19:23: Ja, verzweifeln.
00:19:24: Weißt du, ich hatte ja wirklich in diesem ganzen Entscheidungsprozess und so.
00:19:28: Da ging es ja wirklich sehr hässlich hin und her die ganze Zeit.
00:19:31: Und gerade die Gegenseite, die Anwältin, möchte ich in meinem Leben nie wiedersehen.
00:19:35: Also wirklich, ich sage es dir, wie es ist.
00:19:37: Der Letzt.
00:19:38: Egal, muss man aufpassen, was man sagt.
00:19:41: Da wurde mir wirklich so, da war mal so ein Schreiben mit dabei, wo wirklich so angedeutet wurde, dass ich, dass man ja überlegen müsste, ob er mir die Kinder
00:19:49: überhaupt zutrauen
00:19:51: kann oder ob man nicht ums alleinige Sorgerechter irgendwie kämpfen sollte.
00:19:55: Hey, ich bin an die Decke gegangen zu Hause.
00:19:58: Bei mir selbst, ich wurde vor Verwut, habe ich geweint, weil ich dachte, so schnell kann das aber auch gehen.
00:20:03: Das kann ja wirklich schnell gehen.
00:20:05: und der Gedanke alleine, dass es jemand schaffen könnte oder überhaupt im Sinne hätte, dir deine Kinder zu nehmen, wo du dich jeden Tag aufopferst, jeden Tag schluckst, nur um keinen Wirbel zu machen und das alles weiterläuft für die Kinder.
00:20:18: Und dann denkst du, ey.
00:20:19: Nee, es gibt solche Fälle.
00:20:21: Es gibt solche Fälle, da werden den Müttern die Kinder einzug.
00:20:24: Was, Philipplein?
00:20:25: Ja, gut, aber das ist ja reiner Manipulation, oder?
00:20:28: Was ich so rausgelesen hab.
00:20:30: Ich hab nirgendwo einen Grund gelesen, warum die Frau die Kinder nicht sehen darf.
00:20:34: Ihre kleinen Kinder.
00:20:36: Also da muss man doch auch im Sinne der Kinder vor allen Dingen entscheiden und nicht im Sinne des Egos.
00:20:41: Ja,
00:20:42: also wir wissen ja nicht was vorgefallen ist, aber wenn da irgendwas vorgefallen wäre, also ich weiß auch nicht, wenn die Alkoholikerin wäre, wenn die die Kinder geschlagen hätte oder keine Ahnung was da, es gibt ja Gründe warum Frauen die Kinder weggenommen wird oder auch Männer.
00:20:52: Oder
00:20:52: Männern, ja.
00:20:53: So,
00:20:54: aber die Mutter und diese Kinder waren ja, der eine war ja glaube ich unter zwei oder so der Kleiner und dann postet er auch noch weiter jeden Tag so Happy Family mit den Kindern, mit der neuen Partner.
00:21:05: Partnerin und dem neuen Kind.
00:21:07: Und die muss sich das rein, dieser Schmerz, du siehst das ja als Mutter ganz anders und denkst dir so, wenn ich dich die Chance hätte, meine Kinder zu sehen, nur weil der irgendwie mehr Möglichkeiten hat finanziell oder so, ich wäre zu allem fähig, das kann ich dir sagen.
00:21:20: Ich glaube, ich wäre wirklich zu allem fähig, um meine Kinder zurückzuholen.
00:21:24: Und
00:21:25: das ist ja auch der Fall gewesen.
00:21:29: Führt ja auch nicht zu einer Lösung, dass das Problem, also es ist echt, wenn Leute emotional unterentwickelt sind und man dann plötzlich an einem oder beide gibt's ja auch hoch und dann gegen so eine Wand läuft, dann wird's halt wahnsinnig schwierig und keine einzige Entsteidung ist für das Kindeswohl getroffen in diesem Fall.
00:21:48: Ja, also von beiden Seiten nicht.
00:21:50: Ich würde die beide einfach bestrafen.
00:21:52: Das ist furchtbar.
00:21:54: Ich rede ja auch jetzt.
00:21:55: Nichts illegales machen, weil du so siehst ja.
00:21:58: Es bringt ja gar nicht, sich straffa zu machen, weil dann hast du die Kinder am Ende sowieso nicht mehr.
00:22:02: Und das ist ja der Punkt.
00:22:03: Und es gibt so viele Gründe und Interner, die wir alle nicht wissen und kennen, auch selber erfahren und so.
00:22:09: Und da musst du wirklich denken, okay, ich muss ja jetzt weiter machen, ich muss ja freundlich bleiben oder ich muss, ja, weil sonst wird es nur noch schlimmer.
00:22:17: Es ist nicht jeder so reif und kann das differenzieren, sondern es gibt Leute, die können es nicht differenzieren und tragen das über die Kinder aus.
00:22:24: oder über Öffentlichkeit oder was auch immer.
00:22:26: Und das ist furchtbar anstrengend, wenn du den anderen nicht in der Hand hast, wenn ich weiß, was morgen passiert.
00:22:33: Ich hoffe wirklich, dass ich das auch erklärt.
00:22:35: Ich weiß gar nicht, wie die Frau heißt, warum Philipp Lein hat die Ex.
00:22:38: Das kann ich mir zum Beispiel auch nicht angucken.
00:22:40: Das tut mir wirklich weh, beim Zugucken.
00:22:41: Was man tun kann, ist keine Philipp Leinsachen kaufen.
00:22:44: Die sind ja sowieso so hässlich.
00:22:46: Also... Das ist überhaupt, das vergessen Leute immer, in diesem Gefühl, wir können gar nichts tun, doch man kann immer was tun.
00:22:55: Also auch, weiß nicht, ob du das mitgekriegt hast, der amerikanische Teil von TikTok wurde jetzt verkauft und ab sofort wurden die Worte Appstein-Files, war plötzlich verstoß gegen die Nutzungsbedingungen und alles, was gegen Trump ist oder gegen Eis.
00:23:12: Gesundheit.
00:23:15: Also alles, was gegen Eis war oder gegen Trump.
00:23:17: wurde ausgeblendet.
00:23:18: Also die Reals oder wie das bei TikTok heißt, haben dann Null Views gekriegt.
00:23:23: Also alles geblockt.
00:23:24: So fängt halt Zensur an in den Medien.
00:23:26: Das ist das Problematisch, wenn plötzlich die Medieninstitutionen gehören, die regierungsnah sind oder der Regierung selber.
00:23:33: Und darum fliehen die Leute in Scharen von TikTok.
00:23:37: Ich glaube, dass es insofern eine gute Bewegung ist, weil die Leute, also zumindest die Leute, die denken können, hoffen wir mal, dass es mehr sind, sich wieder auf ihre... Fast händischen.
00:23:48: Fähigkeiten besinnen und dann zu Stop-Stack oder sowas wechseln, wo man ja schreiben muss und wo es dann wieder mehr um tatsächliche Inhalte geht oder rüber zu Reddit oder so.
00:23:57: Also es ist wirklich wahnsinnig krass, wie Macht missbraucht wird vor unserer Augen.
00:24:02: Das Schlimme ist ja in den USA.
00:24:03: Selber kriegst du es gar nicht mit, wie schlimm es in den USA ist.
00:24:07: Siehst du nur von außen, weil dort alles schon zensiert wird.
00:24:09: Also wie in Russland eigentlich oder im Iran.
00:24:12: Ja,
00:24:12: kaum was nach außen dringt.
00:24:13: Iran ist auch so eine Katastrophe.
00:24:15: Also wie kannst du dein eigenes das Volk so abschlachten lassen, verstehe ich nicht.
00:24:20: Das ist dann morgens im Namen Allas oder Gottes, bei den Amis ist es ja Jesus Christ, hier ist es Allah, also völlig egal, im Namen der Religion, die ins, oder Israel, ja, die ins Gesicht guckt und sagt, also ich habe richtig gehandelt.
00:24:34: Das war das, was ich tun sollte.
00:24:37: Das ist gemeinwohl, versteh ich nicht.
00:24:39: Also
00:24:40: ich werde ungern politisch, ich hab das so.
00:24:42: Du weißt ja selber, wie's dann wieder abgeht und dann kommen wieder die alle aus den Ecken.
00:24:47: Ich bin weiter in der Marius einfach das Hauptproblem des Religions, in der Geschichte, in allen Geschichten, also gerade in der Geschichte auch.
00:24:54: Und das ist schwierig.
00:24:56: Ich glaub, das Hauptproblem sind Leute, die nicht zur Therapie gegangen sind.
00:24:59: Das ist das Hauptproblem.
00:25:02: Aber weißt du was?
00:25:03: Das merke ich gerade auch.
00:25:04: Das ist ja gerade voll die Generation.
00:25:06: Wir leben ja gerade im Zeitalter der Therapien, in der Traumabwältigung, weil wir alle aus einer Ära kommen oder aus dem Zeitalter, wo eben diese ganzen Erkenntnisse nur nicht da waren.
00:25:19: Wir sind alle das Resultat aus dieser Generation und wir machen das jetzt alle anders.
00:25:25: Anders richtig, anders falsch, wie auch immer.
00:25:28: Und ich bin gespannt auf die nächste Generation, auf das Resultat dessen.
00:25:32: Weißt du, wenn wir jetzt gerade hier echt Schwung reinkriegen, in die Psychologie auch und in die Umsetzung, ich bin ja so ein Riesenfan von Gabba Mathé.
00:25:41: Ich liebe Gabba Mathé.
00:25:43: Kennst du, ne?
00:25:44: Ja, haben wir schon mal durchgekommen.
00:25:45: Wobei er auch manchmal schwierige Positionen vertritt.
00:25:48: Also gerade in Sachen Autismusforschung und so, finde ich.
00:25:51: Ja, also ich finde halt das alles der Sinn, sinnvoll, also beziehungsweise sehr viel Sinn ergeben, was er erzählt und erklärt gerade auch was Traumata anlangen.
00:25:59: Ja,
00:25:59: bei Trauma ist er eine Bank.
00:26:01: Bei Autismus finde ich es manchmal mehr.
00:26:03: Ja, ich habe vor über Autismus von ihm noch nicht so viel gelesen, da gehört er über ADHS, auch über Sucht natürlich und das Ganze, also das auf jeden Fall ein wirklich ganz, ganz krass toll und informierter und belesener und intelligenter Mensch und Psychologe und Therapeut und alles Mögliche.
00:26:19: Ich finde ihn einfach noch saugeil über das Buch.
00:26:22: Wie heißt denn das, was ich gerade lese?
00:26:24: Im Reich der Humbrigen Geister?
00:26:26: Nein, bin ich jetzt doof?
00:26:27: Warte mal, die Leute wollen ja immer dann wissen, wenn man jetzt über einen Dings spricht, dann müssen wir natürlich auch vom Mythos des normalen Geldsbuch, das Hörbuch und das physisches Buch, also das gebundenes Buch.
00:26:40: Aber ja,
00:26:40: im Reich der Humbrigen Geister ist auch ganz toll.
00:26:42: Worum geht es darin?
00:26:43: ADHS, oder?
00:26:44: Suchtstrukturen, egal welcher Natur.
00:26:47: Also sehr, sehr interessant.
00:26:48: Das
00:26:48: hat ja meine die Hellensäherin oder die die Hexe.
00:26:50: Ich weiß ja nicht, ob Hexe jetzt eine Beleidigung eigentlich ist.
00:26:52: Ich nenn sie ganz alt Hexe.
00:26:54: Also es ist natürlich nicht böse gemeint.
00:26:55: Es ist mir gut ja auch beigebracht, dass Hexe nichts schlechtes ist.
00:26:58: Die hat ja gesagt zu mir, Amira, du bist süchtig.
00:27:00: Du hast ein Problem mit Sucht und ich seh, nein, Sucht nach Traurigkeit.
00:27:06: Ist auch eine Sucht.
00:27:07: Aber ich glaube, das würde auch auf jeden zu treffen.
00:27:09: Aber
00:27:09: dafür, dass du selten weinst.
00:27:11: Es ist ja eine erstaunliche Erkenntnis.
00:27:13: Wo tust du die Traurigkeit hin?
00:27:15: Oder was passiert, wenn du sie dir holst?
00:27:17: Boah, gute Frage.
00:27:18: Jetzt hast du mich aber über Rumpel hier mit der Frage.
00:27:22: wenn du das Thema aufmachst.
00:27:23: Ja,
00:27:23: ja, weil ich finde ja sucht und traue, da haben wir ja ... Und Therapie, wir sind ja jetzt gerade im Thema, also ich find's eigentlich spannend.
00:27:29: Ich bin nie wirklich traurig.
00:27:31: Ich fühl mich jetzt nicht, oder ich bin so weg von meinen Gefühlen immer.
00:27:35: Also ich bin so krass disconnected von mir, meinem Gefühl, dass das ja auch ein Thema sich bei meinem Therapeuten gerade so ein bisschen auf dem Tisch habe, dass ich mich nicht spüre.
00:27:44: Überleg doch mal, ob du nicht auf meinen Retreat kommen willst.
00:27:47: Genau das üben wir da.
00:27:48: Echt?
00:27:48: Vielleicht was für dich.
00:27:49: Mhm.
00:27:50: Ich weiß gar nicht, ob ich das dir oder hier erzählt habe.
00:27:52: Ich habe vor einem Jahr oder anderthalb Jahren, als ich wirklich gesagt habe, okay, ich kann nicht mehr.
00:27:58: Also, mich macht das alles wirklich psychisch so fertig, was damit mir gemacht wird.
00:28:02: Privat, also, was man auch natürlich nicht mitbekommen hat von außen.
00:28:05: Und ich konnte wirklich nicht mehr.
00:28:07: Ich saß in der Maske und hab dann einfach nur geheult und verzweifelt, Therapeuten dann gerufen.
00:28:11: Und ich hab dann irgendwie bei meinem Therapeuten, den ich dann gefunden hab, glücklicherweise auch gesagt, ich sehe mich nicht.
00:28:17: Ich sehe es, ich sehe mich einfach nicht.
00:28:19: Ich spüre mich nicht.
00:28:20: Wenn ich in den Spiegel gucke, sehe ich mich, aber ich sehe mich nicht.
00:28:24: Und ich fühle mich nicht.
00:28:25: Ich kann dir nicht sagen, wer oder wie ich bin.
00:28:27: Ich kenne die Grundfakten, die Eckpfeiler, aber ich kann dir nicht sagen, also ich fühle mich nicht eins mit mir.
00:28:33: Und da meint ihr, das kann die Stressreaktion sein.
00:28:35: Das ist so eine Dissotation.
00:28:37: Nee, nicht.
00:28:37: Wie heißt das denn?
00:28:38: Dissotation.
00:28:39: Genau.
00:28:39: Stressbedingte die Situation.
00:28:41: Und die kann natürlich durch solche Ereignisse oder wenn viel auf dich einen passt oder viel Stress ist.
00:28:45: Und da war ja Hausbau und alles Mögliche.
00:28:47: Da hab ich ihm gesagt, ja doch, ich kann mich nicht daran erinnern, dass das je anders war.
00:28:53: Ich kann mich wirklich nicht daran erinnern.
00:28:54: Für mich ist das ja so schon so normal, dass mir das gar nicht bewusst war, bis ich ... irgendwie im Gespräch darauf gekommen, wenn ich ihm das gesagt habe.
00:29:02: Natürlich kann das sein, dass das vielleicht schon mit fünf Zimpacitis oder mit vierzehn oder mit zehn oder noch früher und dass ich nie wieder so richtig zu mir zurückgekehrt bin, sondern weil es ja immer weiter ging.
00:29:13: Es ging ja von einer krassen Situation in die nächste zu Hause, dann heim, dann stress, dann abhauen, dann neue Wohnung, dann Arbeit, dann alles möglich, dann Umzug auswandern, hier klarkommen, wiederfinden, wie jemand kennenlernt, Trennung.
00:29:25: Es geht ja die ganze Zeit immer.
00:29:27: irgendwas vor sich, immer die Extremen in meinem Leben.
00:29:31: Also würde ich gar keine Erholungszeit haben gefühlt.
00:29:34: Aber das heißt im Alltag, eilst du so von Ereignis zu Ereignis einfach.
00:29:40: Das ist mein Tag.
00:29:41: Also du lässt da abarbeiten.
00:29:42: Tag, tag, tag, tag.
00:29:43: Ja,
00:29:43: und ablenken und tun und funktionieren.
00:29:46: Und das Einzige, wo ich mich wirklich fühle, ist, wenn ich zeichne.
00:29:49: Und wenn ich Klavier spiele.
00:29:50: Das sind so die Momente.
00:29:51: Und das Interessante ist, dass ich das alles irgendwie nur kann.
00:29:55: wenn's mir nicht gut geht.
00:29:56: Also, oder da suche ich's wahrscheinlich und unbewusst.
00:29:59: Wenn ich jetzt mich hinsetzen und zeichnen würde oder versuchen, ich kann's nicht.
00:30:02: Ich schaff's irgendwie nicht.
00:30:04: Es wird hässlich, es wird nicht schön.
00:30:05: Das zieht mich dann hin.
00:30:06: Also, es verrät mich ja dann auch oft.
00:30:07: Und da meist man einfach, okay, Mirra geht's grad nicht gut.
00:30:10: Also, das heißt jetzt nicht bei jeder Klavierstunde, ne?
00:30:12: Aber ich sitze dann einfach zu Hause und sag, okay, ich muss jetzt, ich brauche diese Musik und ich schalte ab, weil das sind die einzigen Momente, wo ich nicht an nichts anderes denke.
00:30:19: Bei nichts anderem bin ich so im Themen, also so bei mir, wie in diesen Sachen und bei diesen Sachen.
00:30:25: weil wirklich nichts.
00:30:26: Es ist irgendwie schlimm.
00:30:27: Ich brauch so ein Ventil.
00:30:28: Das sind ja meine Ventile, aber ich kann es ja nicht jeden Tag machen.
00:30:30: Deswegen würde ich gerne meditieren können.
00:30:32: Soll ich zu dir echt mal kommen?
00:30:33: Du machst ja Meditation dann auch, ne?
00:30:35: Ja, aber vor allen Dingen ganz viel Arbeit mit dem Körper und dem Geist, weil es ist ja so super wichtig, beide Teile wieder zusammenzubringen.
00:30:44: Es geht ja vielen Leuten so, dass sie einfach nur Dinge abarbeiten.
00:30:48: Also, der ganze Tag ist wie im Rausch.
00:30:50: Und man hat keinen Moment, wo man ... wirklich überhaupt spürt, welche Entscheidung treffe ich, was will ich eigentlich?
00:30:56: und so weiter.
00:30:57: Und dann bist du abends völlig erschöpft und denkst, jetzt ist die Batterie leer.
00:31:01: Und eigentlich sollte es ja so sein, dass der Tag ist wie ein Dynamo, also du.
00:31:04: lädt die Batterie auf.
00:31:06: Eigentlich, wenn es gut gemacht ist, gelingt man auch nicht immer, weil es einfach auch viel zu viel ist.
00:31:11: Was ich mache, ist, den Frauen tatsächlich beibringen, genau in solchen Momenten dann innezuhalten.
00:31:16: Also, wenn eine Funktionalität auftaucht oder wenn man merkt, ich schwimme weg von mir selber und dann auszuhalten, dass man sich spüren muss.
00:31:26: Bei ganz, ganz vielen ist da eine riesige Betonmauer, die sagen, das ist mal alles zu anstrengend, fühle ich nicht oder wie auch immer.
00:31:33: Und da entstehen dann Süchte, Süchte nach Beziehung, Süchte nach Leistungsanerkennung, Süchte nach Essen, nach ... was auch immer.
00:31:42: Egal, jede Sucht hat er den gleichen Nutzen quasi für die Seele.
00:31:46: Also gerade in Beziehungsdingen ist es ja so ein Problem, weil du dann nicht erträgst, überhaupt ohne jemanden zu sein.
00:31:53: Das kann ich super.
00:31:54: Nee, nicht alleine sein, sondern tatsächlich auch alleine sein und das zu fühlen, dass die ganzen möglicherweise negativen Gefühle, zum Beispiel Sonntags, ja Sonntag ist ja für ganz viele Leute ein Problem, dass die dann hochkommen und dann denken die, Ich fühl mich schlecht, ich fühl mich einsam, ich muss das schnell wegkompensieren.
00:32:13: Ich muss mich verabreden, ich muss dies tun, ich muss das tun, ich muss umräumen, ich muss die ganze Bude streichen und so weiter.
00:32:19: Also ich bringe den Frauen bei, in Ruhe das eigene Leben zu gestalten und zu verstehen, dass Gefühle gar keine Gefahr sind.
00:32:27: Das ist ein ganz, ganz tolles Erlebnis, weil auch so eine Gemeinschaft entsteht.
00:32:31: Also wenn dir das Spaß macht, komm.
00:32:33: Ja,
00:32:33: also ich frage mich immer, und das ist ja genau das, worüber ich verstehe mich halt nicht.
00:32:38: Ich hab das Gefühl, dass in mir immer was rennt.
00:32:41: Also ich renne immer.
00:32:42: Ich bin immer so unter Strom.
00:32:44: Ich bin immer unruhig, meine Gedanken sind nicht geordnet.
00:32:47: Ich weiß, dass ich glücklich bin.
00:32:48: Also ich weiß, dass ich unfassbar zufrieden mit meinem Leben bin.
00:32:51: Ich liebe alles daran.
00:32:52: Ich liebe das Haus, ich liebe die Kinder, ich liebe den Job.
00:32:55: Ich liebe das, was ich tue.
00:32:56: Aber irgendwie fehlt mir dieses Sortieren im Kopf, weil ich bin auch gerne ... mit mich super gerne alleine, aber ich bin es halt einfach fast nie und das nervt mich dann auch einfach.
00:33:07: Ich brauche mal Zeit für mich, einfach für mich.
00:33:09: Ich will ja schon seit Monaten alleine irgendwo hinfliegen.
00:33:12: Einfach mal ein paar Tage mit mir sein.
00:33:14: Was könnte ich heulen?
00:33:15: Siehst du, das bringt mich jetzt gerade zum Heulen, weil das fehlt mir irgendwie.
00:33:19: Ich glaube, ich brauche das, um mich wieder zu finden und die Berge geben mir das Gefühl total in den Bergen.
00:33:25: Wenn ich da bin, fühle ich mich immer im Bullsten.
00:33:27: Dann würde ich mich einfach auf irgendein Berg eine Hütte wirklich verbarrikadieren.
00:33:32: So wie bei Holidays, ohne dass dann Jude Law an meiner Tür klopft.
00:33:37: Ach, du.
00:33:40: Du,
00:33:40: komm mal rein auf den Kaffee.
00:33:43: Nein, so was.
00:33:44: Ich glaube, das muss ich wirklich machen.
00:33:46: Achtung, es folgt ein Reisetipp.
00:33:48: Genau für solche Fälle.
00:33:49: Da reist fast niemand hin unter siebzig.
00:33:52: Und ich verstehe überhaupt nicht, warum, weil das so geil ist.
00:33:55: Die Kanalinseln zwischen Frankreich und Großbritannien im Frühling, also oder Frühsommer, Mai, Juni, und zwar Jersey.
00:34:03: oder Guernsey zum Wandern.
00:34:05: Alleine A, es ist super sicher, es ist super schön.
00:34:08: Es gibt überall so klitzekleine Wildkaninchen und alles riecht nach Gin, also nach
00:34:14: Harunhaar.
00:34:15: Und die Leute sind unglaublich nett.
00:34:17: und dadurch, dass da der Golfstrom lang läuft, ist das Meer türkisblau und saftige grüne Wiesen.
00:34:24: Die haben so pinkfarbene Blümchen an den Klippen.
00:34:27: Das ist so wunderschön und da zu wandern.
00:34:29: Reinigt, Geist und Seele wirklich, herrlich.
00:34:32: Und das kann man super alleine machen.
00:34:34: Warum habe ich nur nie was davon gehört von diesem wunderschönen Ort?
00:34:37: Niemand hört davon.
00:34:38: Ich versteh's auch nicht.
00:34:39: Das ist in Europa eines der schönsten Orte, wo man hinfahren kann, finde ich.
00:34:43: Ich
00:34:43: schick's zu mir das gleich nochmal bitte.
00:34:44: Ja,
00:34:45: mach ich.
00:34:45: Das ist geil, weil genau... Das ist es.
00:34:48: Einfach mal nicht gebraucht, nicht gefragt zu werden, nichts falsch machen zu können.
00:34:51: Ich habe das Gefühl den ganzen Tag, ich werde von den Kindern gebraucht, du wirst von Partner gebraucht, du wirst von Arbeit hier, Partner, Geschäftspartner, was auch immer, die ganze Zeit.
00:34:58: Handy klingen.
00:34:58: Während wir hier sprechen, habe ich schon siebenundzwanzig Nachrichten bekommen von fünf unterschiedlichen Leuten und jeder will irgendwas.
00:35:04: Und auch wenn es unabig
00:35:05: ist.
00:35:05: Und du findest aber gar nicht statt, da ist ein Mensch dabei.
00:35:07: Ich
00:35:07: finde nicht statt.
00:35:08: Und dann, wenn du es dann nicht wieder recht machst, dann ah, du hast keine Zeit, ah, du bist nicht hier und ah, du interessierst dich nicht für mich.
00:35:14: Oh mein Gott, wo bin ich denn jetzt mal?
00:35:17: Kann ich denn einfach mal Ruhe haben, ohne dass ich irgendwas falsch machen kann?
00:35:20: Ich hab das Gefühl, ich mach's niemandem recht und ich mach nur Fehler irgendwie in andere Köpfe oder in andere Augen.
00:35:26: Ich hab's einfach so unfassbar satt, mich immer mit Dingen auseinandersetzen zu müssen und immer kritisiert zu werden.
00:35:32: und das machst du falsch.
00:35:33: und hier machst du was falsch.
00:35:34: und das würde ich besser machen, das könnte besser machen.
00:35:36: Ich kann's nicht mehr hören.
00:35:38: Ich würde dann liebst mein Handy da rauswerfen bei diesem Fenster, Kinder absetzen für eine Woche und sagen Tschüss.
00:35:44: Leck mich all am Arsch, ich bin weg.
00:35:46: Zwei Wochen, mein Geiler, aber schaffe ich nicht ohne meine Kinder, weil ich war Miss-Di!
00:35:50: Mann ey!
00:35:51: Aber
00:35:51: fünf Tage Jersey, also da wird sie dir schon viel Gutes tun.
00:35:55: Jersey.
00:35:56: Jersey.
00:35:56: Aber nicht Jersey USA, sondern Jersey UK.
00:36:00: Also ich glaube, es ist total wichtig, dass man sich selber solche Auszeiten einbaut.
00:36:06: Und wirklich die Zeit nutzt, um mit sich selber in Kontakt zu kommen, weil sonst wird man geschluckt von diesem Leben, was ja einfach viel zu krass ist.
00:36:14: Viel zu krass für alle von uns.
00:36:16: Wir haben viel zu viele Aufgaben, die sind eigentlich ja früher verteilt gewesen.
00:36:20: Die Oma hat zu Hause vielleicht gekocht, ein bisschen Wäsche gemacht, die Eltern sind arbeiten gegangen, die Kinder haben draußen gespielt, bis halt jemand Miracoli gerufen hat.
00:36:30: Dann sind alle reingerannt.
00:36:32: Ich meine, früher gab's irgendein ... Jemand hat sich geschärzt, wo wir gespielt haben.
00:36:37: Keine, die wussten das ja auch nicht.
00:36:38: Wir sind draußen rumgearzt und dann sind wir irgendwann wieder gekommen.
00:36:41: Bis die
00:36:42: Lichter angeht, dann müssen wir nach Hause gehen.
00:36:43: Sieben
00:36:44: Uhr gibt's Essen oder wann auch immer.
00:36:46: Ja, mega.
00:36:47: Apropos Essen, es ist eine Nachricht reingekommen von der Weltgesundheitsorganisation.
00:36:51: Ich möchte das hier mal teilen.
00:36:53: Für uns?
00:36:54: Nicht für uns.
00:36:55: Für uns speziell.
00:36:57: Damit wir die Message
00:36:59: verbreiten.
00:37:00: Nein, passt auf.
00:37:01: Alle, also alle, die nicht Vegetarier sind.
00:37:03: Für die ist es jetzt relevant.
00:37:05: Und für alle Bayern und Österreicher besonders.
00:37:07: Die Weltgesundheitsorganisation hat Aufschnitt schinken.
00:37:10: Ich weiß nicht, warum das differenziert wird.
00:37:12: Wahrscheinlich trifft es Schinken überhaupt.
00:37:14: Also als Stuf... eins der krebserregenden Lebensmittel eingesetzt, parallel mit Asbest und Tabak und Arsene.
00:37:22: Genau, das sind die anderen Gruppen.
00:37:24: Das heißt, die warnen explizit vor dem Verzehr von Schinken, Schinken, weil der so krebserregend ist.
00:37:30: Durch das Nitritpökelsalz nehme ich an.
00:37:33: Ich
00:37:33: war vor einer Stunde drei Lagen Schinken bei Edecker holen.
00:37:36: Frischenschinken aus der Theke, aber soll ich den jetzt bewerfen?
00:37:38: Nein, aber... Ist das Schinken?
00:37:40: Meine
00:37:40: Kinder lieben Schinken.
00:37:41: Ja, nicht mehr so oft essen.
00:37:42: Nicht täglich.
00:37:43: Ich nehme an, weil das ja geräuchert wird, ich glaube, das ist das speziell problematische.
00:37:49: Gerade die schmecken doch so gut.
00:37:50: Ich liebe, ich hole immer den Rauchschinken.
00:37:54: Versuch's mal mit Tomate.
00:37:56: Also ein Butterbrot mit frischer Tomate und Salz und bisschen... Peter, hier, Schnittlauch, das ist auch schon gut.
00:38:03: Weißt du, was ich jetzt für mich denke?
00:38:04: Ich glaub, immer mal so reißen.
00:38:05: Wie heißen diese Linsenwaffeln?
00:38:07: Diese Runden?
00:38:08: Ja,
00:38:08: die Rundenlinge.
00:38:09: Hatt ich abends so Hunger und Lust, irgendwas zu essen, aber ich hatte ne ungesundes Zeug.
00:38:13: Oder hätte ne ungesundes Zeug auf die Schnelle essen können.
00:38:16: Wollte ich dann nicht.
00:38:16: Und dann hab ich einfach diese Waffel genommen, diese Linsenwaffel.
00:38:19: Drei davon, dann hab ich Cottage Cheese drauf gestrichen.
00:38:22: Puttenbrust.
00:38:22: Und ein Ei.
00:38:23: Geil.
00:38:24: Sehr proteinig.
00:38:25: Hey,
00:38:25: ich sag's dir, das war so unfassbar lecker, weil ich schwankte zwischen Toast.
00:38:30: Ich mach mal jetzt einen geilen Toast und richtig geil mit diesen Toastschinken und Dings.
00:38:34: Ich mach mal Proteinwaffeln oder ich mach mir das.
00:38:36: Und dann hatte ich irgendwie das gemacht.
00:38:38: Noch ein Heck für Toast.
00:38:40: Alle Toastliebhaber friert den Toast ein.
00:38:43: taute ihn wieder auf und toastet ihn dann.
00:38:46: Das bricht nämlich diese Glutenstruktur auf und dann ist der glychemische Index des Toastes viel viel geringer, genau wie bei Kartoffeln.
00:38:54: Erst kochen, abkühlen lassen und dann essen.
00:38:57: Dann heizt es weniger den Glutzucker hoch
00:39:00: und bereist auch.
00:39:01: hat auch weniger Kalorien.
00:39:02: Ich glaube, die Hälfte Kalorien, wenn du den einmal abkühlen lässt und dann nochmal warm machst, also.
00:39:07: Und wenn du Nudeln richtig identity machst, haben die auch weniger Kohlenhydrate, weil diese Ketten, diese Kohlenradketten, ach Gott, ich bin mit meinem...
00:39:16: Mit meinem... Egal.
00:39:16: Also auf jeden Fall ist es besser für euch.
00:39:18: Ich eins leihe.
00:39:19: Ich hab einfach gehört, es hat weniger Kohlenhydrate.
00:39:22: Google das am besten und hört nicht auf Amateur-Doktor Amira Ali.
00:39:26: Aber es soll auf jeden Fall gut sein, je weniger du sie kochst, je härter sie sind, somit sollen die auch weniger.
00:39:30: Kohlenrad, ja.
00:39:31: Also, hier, das waren unsere Lebensmitteltipps der Woche.
00:39:36: Avocado und Gruyère würde ich noch als Abschluss dazu schieben.
00:39:40: Avocado.
00:39:40: Für das ideale Sandwich.
00:39:43: Cool, was steht bei dir an die Tage?
00:39:45: Wenn
00:39:45: ich hier auf meinem Schreitdisch gucke, darf ich auf jeden Fall mal ein paar Briefe beantworten.
00:39:48: Meine Güte, hier sieht sie aus.
00:39:50: Alter
00:39:50: Schwede.
00:39:50: Ich hab zum Glück jemanden, der einmal die Woche kommt.
00:39:53: Das haben wir noch hier zu tun.
00:39:56: Also einen fetten Stapel näher.
00:39:58: die Woche ist eigentlich nur in Schwung.
00:39:59: Wir haben ja schon Donnerstag und ich bin jetzt die Kinder.
00:40:03: Playdates, Playdates, Playdates.
00:40:05: Da wäre gar kein Bock drauf.
00:40:06: Das geht jetzt gerade richtig.
00:40:07: Es wird zum Trend und ich
00:40:09: hasse Playdates.
00:40:10: Aber warum kann ich einen Elternteil das jeweils übernehmen?
00:40:13: Das verstehe ich immer nicht.
00:40:14: Weil
00:40:15: ich meinen Kind nicht zu Leuten gebe, die ich nicht kenne.
00:40:17: Also ich finde das total gefährlich.
00:40:19: Aber wieso kennst du die nicht?
00:40:21: Ich
00:40:21: hab Bock
00:40:22: auf die zu kennen.
00:40:23: Gott, okay.
00:40:24: Ja, dann darfst du dich nicht beschweren.
00:40:27: Ich hab schon mit den Leuten, die meinen Freunden, da hab ich schon Schwierigkeit, hinterherzukommen, denen gerecht zu werden.
00:40:32: Und jetzt kommt mein Sohn.
00:40:33: Und die sind beide so unfassbar Socialing in der Klasse, jeweils einem Kindergarten, anderen in der ersten Klasse.
00:40:39: Der Freund, das ist mein Kumpel hier, der und jeden Tag geplaydate bei dem und bei dem und bei dem.
00:40:44: Und ich sag, aber wer ist die Mutter?
00:40:46: Ich hab keine Ahnung, wer die Mutter ist.
00:40:47: Sondern kontaktieren die schon aus der Kindergartengruppe mich.
00:40:50: Ich denk mir, die ist nett und alles super, toll.
00:40:53: Aber ich weiß nicht, wer noch im Haus ist.
00:40:55: Gibt's einen Vater, einen großen Bruder, du weißt es ja nicht.
00:40:57: Oder fremde Leute, ich will doch meinen Kind da nicht.
00:41:01: Olli macht das, der gibt die dann einfach mal hin.
00:41:03: Aber ich kann's nicht.
00:41:05: würde das auch gerne einfach anders absprechen.
00:41:07: Aber ich werde jetzt einfach vorschlagen, hol deine Jungs zu uns, dann bin ich hier.
00:41:13: Und die Mutter muss ja auch nicht mitkommen oder so, das ist ja auch super für Eltern, dann können die auch mal ein, zwei Stunden frei machen und gut ist.
00:41:19: Kann ja jetzt nicht mit dem im Weg stehen, der anscheinend beliebt.
00:41:21: Und wenn er Freunde hat, dann kann ich ja das nicht hier irgendwie nur, weil ich gern
00:41:24: Bock hab.
00:41:26: Aber du kannst sie mit sich selber spielen lassen.
00:41:28: Einfach irgendwas, wo die rummatschen können.
00:41:31: Papaschi, was weiß ich.
00:41:33: Mein Garten ist ja aktuell noch ein absolutes Massaker.
00:41:36: Ein Riesen-Ertügel noch drin mit frischen Mutterboden.
00:41:39: Der wartet nur darauf, noch mal verteilt zu werden.
00:41:41: Das ist deren Grinchberg und das ist deren neues Liebingspielzeug.
00:41:44: Also ich sag Gummistiefe an und mach was aus diesem Garten.
00:41:47: Ihr könnt noch so richtig die Sau rauslassen.
00:41:49: Das ist wirklich geil für die Kinder.
00:41:51: Ist bei euch nicht so kalt wie bei uns?
00:41:53: Ja, so vier, fünf Grad.
00:41:54: Jetzt haben wir so einen matschigen Schnee.
00:41:55: draußen liegen gerade auch noch.
00:41:57: Also echt ungemütlich.
00:41:58: Ja, hier ist eine dicke Eisschicht auf allem.
00:42:01: Und man kann überhaupt nicht gehen.
00:42:03: Weißt
00:42:03: du was?
00:42:04: Super Entschuldigung zu Hause zu bleiben.
00:42:08: Ich muss ja mit den Hunden raus.
00:42:09: Das ist doof.
00:42:10: Genau deswegen habe ich keine Hunde.
00:42:12: Das war mein Wort.
00:42:13: Dienstag für euch.
00:42:15: In diesem Sinne.
00:42:16: Wir können auch hier, wo der Kater gerade kommt.
00:42:18: Es geht momentan den Umständen entsprechend gut.
00:42:21: Aber er hört, glaube ich, nicht mehr so richtig.
00:42:26: Und sieht auf dem einen Augen nichts.
00:42:28: Aber wir sind gespannt.
00:42:30: Der Tierarzt ist jetzt eine Woche im Urlaub und danach wissen wir mehr.
00:42:33: Also, wir hoffen und beten.
00:42:35: Wir beten, wir hoffen, wir drücken die Daumen, dass es dem kleinen Scheißerchen bald besser geht oder dass er nicht so sehr leidet.
00:42:42: Nee, ich hoffe, wir sind vorsichtig optimistisch hier, ne?
00:42:46: Kleiner Bär.
00:42:46: Ja, dann vielen Dank fürs Reinschalten.
00:42:49: Und rein hochender ist auch wieder Mausi.
00:42:51: Ja, der will in meinem Arm liegen.
00:42:53: Darum arbeite ich auch sehr langsam derzeit, weil ich kann halt nicht Sachen schreiben, wenn er auf meinem Arm liegt.
00:42:59: Ich sehe nur Schwanz.
00:43:00: Ja.
00:43:00: Warte, ich zeig dir kurz hier.
00:43:02: Nein,
00:43:02: du kleiner hübscher Gott, sieh du meine Güte, ist der süß.
00:43:07: Ich fühle auch ne Gatze ab.
00:43:09: Ja, meine Kinder
00:43:10: auch die ganze Zeit.
00:43:11: Na ja, gut.
00:43:12: In diesem Sinne.
00:43:13: Bis nächste Woche.
00:43:15: Bis
00:43:15: nächste Woche habt eine schöne Woche ihr alle.
00:43:18: Und wir hören uns wieder, wenn es heißt Eist Macholatte.
00:43:21: Tschüssi.
00:43:22: Ciao.
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