#42 Klingeling, hier kommt die Eierfrau
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wie oft, ich schon dachte, schade, dass ich den persönlich kennengelernt habe.
00:00:04: Was für eine Desillusionierung, das ist wirklich
00:00:07: ... Wahnsinn.
00:00:08: Irgendwann, wenn ich nicht mehr in der Öffentlichkeit arbeite oder so, dann schreibe ich ein Buch und hau ich das alles raus, sag ich dir.
00:00:15: Alles.
00:00:15: Und das war heiß.
00:00:17: Vieles dabei.
00:00:19: Ich würd's lesen.
00:00:22: Hey, hier sind Amira Ali und Paula Lambert.
00:00:25: Und du hörst Eistmacho Latte.
00:00:28: Deine wöchentliche Dosis, Liebe, Leben und Happiness.
00:00:31: Viel Spaß.
00:00:37: Herzlich willkommen in twenty-six und zwanzig.
00:00:39: Ihr Kleinschweinchen, wir sind wieder da.
00:00:41: Eure Eistmatchelate Girls.
00:00:43: Herzlich willkommen, wir haben eine kleine Pause gemacht.
00:00:45: Ja,
00:00:46: die hat aber auch, ehrlich gesagt, ein bisschen gut getan.
00:00:48: Herzlich willkommen im neuen Jahr.
00:00:49: Ich hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht und habt euch nichts gebrochen.
00:00:54: Und ich freue mich, dass wir wieder hier sind.
00:00:56: Ich freue mich auch, ich habe so viele Fragen an dich.
00:00:59: Pass auf, wir fangen jetzt mal chronologisch an.
00:01:01: Weihnachten und so weiter kommt dann.
00:01:03: Mask-Singer.
00:01:06: Was?
00:01:06: Wir haben gar nicht über Mask-Singer.
00:01:07: So lange haben wir nicht.
00:01:08: Nein, so
00:01:09: lange haben wir nicht, ja.
00:01:10: Oh mein Gott, ja, stimmt.
00:01:13: Mask-Singer.
00:01:15: Ja, du wusstest es nicht.
00:01:16: Ich durfte es dir nicht sagen.
00:01:17: Nee, du durftest es niemandem sagen, aber ich war natürlich, also ich war überrascht.
00:01:24: Hallo, ich bin es Egi.
00:01:25: Egi.
00:01:26: Wie war es?
00:01:27: Wie hast du es durchgezogen?
00:01:28: Hast du es wirklich niemals erzählt?
00:01:30: Ja, also ich habe mich wirklich gut dran gehalten.
00:01:33: Ja, Egi, das Entertainment-Ei hat mich sechs Wochen lang begleitet, auch schon in Vorbereitungen.
00:01:39: Und ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich daran teilnehmen werde.
00:01:43: Aber ich bereu es nicht.
00:01:44: Es war wirklich eine unfassbar verrückte Zeit.
00:01:48: Ja, also ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
00:01:51: Masksinger ist wirklich eine richtig krasse Sendung.
00:01:54: Und ich durfte es niemanden sagen, es darf nur der Partner wissen.
00:01:58: Also die Leute, mit denen du zusammenlebst, logischerweise.
00:02:00: Sonst denken die ja, da gehen ja die Ausreden raus, da gehen wahrscheinlich ehendran sonst kaputt.
00:02:04: Und es fing alles mit einem Vocal Coaching an.
00:02:07: Und das war wirklich lustig.
00:02:10: Ich dachte aber wirklich nicht, dass da so viel rauszuholen ist.
00:02:12: Ich singe eigentlich unfassbar gerne, aber halt nur unter der Dusche oder im Auto.
00:02:16: Zum Leitwesen meiner Co-Pasagiere.
00:02:20: Genau, ich weiß gar nicht.
00:02:21: Hast du denn irgendwas an Gesang gesehen?
00:02:23: oder nur das Finale dann?
00:02:25: Ich
00:02:25: hab ehrlich gesagt nur das Finale gesehen, aber ich weiß überhaupt nicht, wie ich draufgekommen bin.
00:02:29: Ach so, ich glaube über Instagram.
00:02:31: Da war plötzlich so... Yay!
00:02:33: Amira Ali ist das Ei und ich so, was?
00:02:35: Was für ein Ei?
00:02:36: Was für ein Ei?
00:02:38: What the heck?
00:02:39: Ja, ich hatte das Kostüm bekommen, das Ei und es war wirklich auf vielen, vielen Ebenen eine wahnsinnige Challenge, weil ich ja Platzangst habe, wie du weißt, und Panikattacken und ich habe gar nicht darüber nachgedacht, als ich zugesagt habe.
00:02:55: dass das vielleicht theoretisch ein Problem werden könnte oder in so einer Maske dann eigentlich eingesperrt zu sein, so gesehen.
00:03:02: Es gibt nämlich Masken, da kannst du selber den Kopf abheben, ganz easy oder so.
00:03:05: Aber es gibt eben Masken, sind ein bisschen komplizierter zu verschließen.
00:03:08: Und mein zwar halt dann eines davon.
00:03:10: Und das ging dann in der Probe los.
00:03:12: Also ich hab das dann angezogen und ich denk mir so, Moment.
00:03:17: Und dann, ja, dann hatte ich schon ein, zwei Mal so, okay, wir müssen das bitte kurz abnehmen und so.
00:03:22: Also wirklich ein so tolles Team dort vor Ort.
00:03:25: Und auch wirklich sehr, also da fehlt's an nichts.
00:03:28: Aber das ist ja irre, wie das geheim gehalten wird, ne?
00:03:30: Das ist gar keine Vorstellung, Paula.
00:03:32: Jeder von uns bekommt ein Fahrer und eine PA, also Personal Assistant.
00:03:37: Und sonst niemand.
00:03:39: Der Fahrer darf auch nicht gewechselt werden.
00:03:41: Das müssen nämlich so wenig wie möglich, Leute dürfen ja wissen, wer du bist, wo du abgeholt bist.
00:03:45: So, dann wirst du mit so einem schwarzen Bus zu Hause abgeholt, auch schon pro Betag.
00:03:49: Dann sitzt da drin deine PA schon und eine schwarze große Tafel.
00:03:53: So, ich steig da ein.
00:03:54: Wir fahren los.
00:03:56: Erst mal nichts geredet.
00:03:57: Herzlich willkommen zu deiner Reise hier in Mastzinge.
00:04:00: Rauf auf die Autobahn und auf einmal die schwarze Tasche hier bitte umziehen.
00:04:04: Soll ich was umziehen?
00:04:06: Ich habe ja schon davor ein Spielhändel bekommen.
00:04:07: Du kriegst ja auch ein extra Handy, damit du nicht mit deinem Privathändel könntest.
00:04:11: Könnte ja irgendjemand einen Namen bei dir drauflesen oder so, ne?
00:04:13: Das musste also ein Spielhändel her.
00:04:15: Genau, dann musste ich mich auf der Autobahn umziehen.
00:04:18: Einen schwarzen Jogginganzug.
00:04:19: Neue Schuhe.
00:04:22: Socken wären theoretisch auch noch neue da gewesen.
00:04:24: Neutrale.
00:04:25: Handschuhe.
00:04:27: Dann so eine Sturmhaube.
00:04:29: Und eine Schiemaske.
00:04:31: Oh Gott.
00:04:32: Eigentlich wie heute.
00:04:34: Ja genau
00:04:34: wie heute, weil ich bin ja schief an.
00:04:36: Noch mehr.
00:04:37: Also es darf kein Stückchen Haut oder irgendwas von privater Kleidung zu sehen sein.
00:04:41: Und dann wirst du da hin gebracht und ab da darfst du auch nicht mehr sprechen.
00:04:46: Auf einem Pulli steht ganz groß oben, don't talk to me.
00:04:50: Dann kommst du da an, darfst dich nicht mehr reden mit niemandem, dann gehst du in eine Garderobe, dann darfst du dich dort ausziehen, aber wenn du auf Toilette musst oder irgendwas holen möchtest, das macht dann eh die PA, aber auf Toilette zum Beispiel wieder komplette Montur an.
00:05:05: Und auch wir untereinander, die Kandidaten dürfen ja nicht wissen, wer wir sind.
00:05:09: Hast du irgendwen erkannt anhand der Bewegung?
00:05:11: Ja, Petron,
00:05:12: sofort.
00:05:13: Wir waren ja ja in der Probe, dann läuft das ja so ab.
00:05:16: hinter der Bühne, gibt's so diese Umkleideräume.
00:05:20: Das ist ja auch komplett verschlossen, dass keiner reinsehen kann.
00:05:22: Und dann kriegst du ja so ein In-Ihr rein.
00:05:24: Und das In-Ihr hat ja den Original, also den Ton von der Bühne dann drauf.
00:05:28: Und dann habe ich noch gewartet, weil vor mir jemand dran war.
00:05:32: Und das war Ray Violi.
00:05:34: Und dann singt er.
00:05:35: Und die ersten zwei Sendungen hat er ja wirklich so krass seine Stimme verstellt.
00:05:38: Aber selbst da habe ich den erkannt.
00:05:39: Ich habe den ja sofort erkannt, den Pietro.
00:05:42: Ich sitze da, der ist doch Pietro.
00:05:44: Und dann habe ich mir Scheiße.
00:05:46: Der wohnt bei meinem Ex-Mann.
00:05:47: Der darf auf gar keinen Fall wissen, wer ich bin.
00:05:51: Weil der kann ja auch sicher nicht sein Mund halten.
00:05:54: Und wenn der das... ihm erzählt, dann erzählt der sowieso in der nächsten Podcast-Folge, da war er immer.
00:06:00: Deswegen war ich da schon ziemlich nervös.
00:06:02: Und ich wusste ja dann auch, der wohnt ja dementsprechend auch bei mir.
00:06:04: dann um die Ecke, nachts, wenn wir nach Hause gebracht wurden, wussten dann unsere Autos anders fahren oder wie, weil ich wusste, wer er ist, er nicht, wer ich bin.
00:06:13: Und ich sag, er fahr lieber einen anderen Weg und so.
00:06:15: Ja, das war wirklich total verrückt, aber ich hab für alle anderen wirklich ein paar Wochen gebraucht, um die zu erraten.
00:06:21: Kannst du alle?
00:06:22: Nee.
00:06:23: Also
00:06:23: Evil Jared kennst du doch bestanden
00:06:25: von
00:06:25: Platte Honkeng?
00:06:25: Genau.
00:06:26: Brigitte Nielsen war dabei.
00:06:28: Ach,
00:06:28: okay, das hat sich gar nicht mitgekriegt.
00:06:30: Gar keine Ahnung, was die das war.
00:06:32: Und auch die andere Schauspielerin, ich habe leider ihr Namen vergessen.
00:06:35: Dann Barbara Becker ist ja in der ersten Runde rausgeflogen.
00:06:38: Ja, auf jeden Fall.
00:06:39: Es war wirklich total aufregend und auch zu singen.
00:06:41: Du singst ja wirklich live, ne?
00:06:43: Und hast du Bumble gehabt auf der Bühne?
00:06:46: Also Bumble ist gar kein Ausdruck.
00:06:49: Also erst mal diese Platzangst runter, dann das Herz krassen, dann die Nervosität.
00:06:53: Und alle dann hinter, also meine Vogelkote, die sich denkt dran, keiner weiß, dass du es bist.
00:06:57: Also musst du dich ja nicht schämen.
00:07:00: Ist ja bei irgendwann
00:07:01: weiß es ja
00:07:02: jemand.
00:07:03: Und ich will es ja dann auch gut machen.
00:07:05: Ich bin ja dann auch wirklich sehr ehrgeizig.
00:07:07: Ja, Ende vom Lied, ich war ja dann im Finale, hätte ich niemals gedacht.
00:07:11: Und für mich war schon von vornherein klar, die Kuh wird es gewinnen.
00:07:14: Ja, das war ja Meltem.
00:07:16: Und die hat das wirklich sehr, sehr gut gemacht.
00:07:19: war aber auch ein soziales Experiment, muss ich dir sagen, weil da habe ich die ganze Zeit dran gedacht, wir sind ja alle quasi keiner weiß, dass wir es sind.
00:07:26: Wir laufen backstage herum, da voll maskiert, bei Türstehern oder Securities, bei Produktionsmitarbeitern, die auch nicht wissen, wer wir sind.
00:07:34: Und da zeigt sich ja wirklich so ein bisschen dein Charakter, wie du mit Leuten umgehst, ob du trotzdem irgendwie nix und danke sagst, ob du keine Ahnung was, weil unsichtbar so gesehen durch die Welt zu gehen, Das lässt ja viele vielleicht auch nicht höflich sein, oder wenn ich denke, jetzt muss ich ja nicht, weil sie erkennen mich ja eh keiner.
00:07:52: Das war super spannend zu beobachten.
00:07:54: Spill
00:07:55: the tea, was hast du beobachtet?
00:07:57: Ohne Namen zu nennen, ohne Geschlecht zu nennen.
00:07:59: Ja, ja,
00:08:00: es ist eigentlich meistens, und es ist für mich ziemlich schwierig zu beobachten und den Mund zu halten, dass Leute, die nach außen so sympathisch sind und wirken, hinter der Bühne einfach alles andere als sympathisch sind und Leute halt einfach respektlos behandeln oder halt nicht so die feine englische Art.
00:08:16: und ich denke mir, da ich es mir beobachte, dass du denkst, wenn ihr alle wisstet, wie manche Leute hinter der Bühne sind oder mit Angestellten oder Leuten, die für dich arbeiten oben gehen, boah, dann würdet ihr kein Voting mehr absetzen.
00:08:31: Aber ja, das ist der Game.
00:08:32: Und du weißt ja, gerade in dieser Branche gibt es sehr viele davon.
00:08:36: Und es sind sogar meistens die, die nach außen hin so lieb und so locker und so charmant oder sympathisch wirken, die es halt einfach nicht sind.
00:08:43: Wie
00:08:44: oft, ich schon dachte, schade, dass ich den persönlich kennengelernt habe.
00:08:48: Weil was für eine Desillusionierung, das ist wirklich.
00:08:51: Und Ellenbogen, ne?
00:08:53: Ja.
00:08:54: Wahnsinn.
00:08:55: Irgendwann mal, wenn ich nicht mehr in der Öffentlichkeit arbeite oder so, dann schreibe ich ein Büro und dann hau ich alles raus, sag ich dir.
00:09:02: Alles.
00:09:02: Und das hat heiss vieles dabei.
00:09:07: Ich würde es
00:09:08: lesen.
00:09:08: Würdest du denn da teilnehmen dran?
00:09:10: Würdest du das machen?
00:09:11: Ja, obwohl also wie groß, wie viele Tage pro Woche bist du weg vom Fenster?
00:09:21: Weil ich glaube, das ist ja psychologisch auch unglaublich anstrengend, ne?
00:09:24: Wenn du nicht reden darfst, du darfst nicht du sein, du darfst dich nicht erkennbar machen und so weiter.
00:09:30: Das ist ja irre.
00:09:31: Ja, es gibt tatsächlich zwei volle Tage und die fangen dann um neun Uhr morgens an und enden dann irgendwie mit der Nacht oder die Bezendung ist ja live und das geht ja dann bis eins oder so.
00:09:42: Und sonst hast du halt Vocal Coaching in der Woche, du musst dich ja auch vorbereiten, musst immer wieder Gesangsprung reinschicken.
00:09:48: rüber schicken, damit sie wissen, okay, kann sie den Text oder wie klingt das?
00:09:52: Was müssen wir da vielleicht noch machen oder woran müssen wir noch arbeiten?
00:09:55: Also es ist schon wirklich, es war mühsam, war schon anstrengend, aber auch aufregend.
00:10:02: Manchmal habe ich auch echt die Nerven verloren.
00:10:04: und Texte zum Beispiel mit nervositätischer Wetter.
00:10:08: Ich bin immer Blackout.
00:10:09: Ich bin die Blackout-Maus.
00:10:11: Auch in der Schule schon gewesen.
00:10:12: Unterdruck funktioniert überhaupt nicht.
00:10:13: Wobei
00:10:14: bei deinem Kostüm hatte man ja fast innen drin noch so ein... Teleprompter laufen lassen können.
00:10:19: Ich hab's.
00:10:20: Wirklich?
00:10:20: Ja.
00:10:23: Ich hatte wirklich viel Platz da drin und hab dann nur für das gute Gefühl, mir die Texte zu Hause noch rausgedruckt
00:10:30: und reingeklebt oder was?
00:10:31: Ach klar.
00:10:32: Dunkel da drin.
00:10:33: Da haben die mir vom Styling so süß, die sind wirklich so toll, alle gewesen.
00:10:37: Die haben mir dann so Lichterketten gebastelt, so kleine durften ja auch nicht zu hell sein, sonst hätte man mein Gesicht ja gesehen, das wäre dann beleuchtet gewesen.
00:10:43: Und dann habe ich da quasi meine kleine Konstruktion immer reingeklebt mit den neuen Texten.
00:10:48: Aber ich habe am Ende in der Sendung live nie darauf geguckt, weil es einfach nur, ich weiß ja selber, so einfach nur fürs Gefühl.
00:10:54: Und ich habe meistens in den Generalproben noch total gar nichts drauf gehabt, also beziehungsweise den Text die ganze Zeit vergessen.
00:11:00: Aber on point, bam, war ich stand da.
00:11:03: Das ist das einzige, was zählt.
00:11:05: Und viele haben mich auch gefragt, ob das für mich eine Krasse war.
00:11:07: Du musst diese Maske ja ein bisschen füllen.
00:11:09: Du musst den Charakter so ein bisschen verkörpern.
00:11:11: Im Prinzip hab ich eigentlich, ich war einfach nur ich selbst so verspielte halt.
00:11:15: Ich hab einfach so die kindliche rausgehauen.
00:11:19: Das war irgendwie gar nicht so, das hätte ich mich jetzt großartig verstellen.
00:11:22: Sondern das war eigentlich so, jetzt kann ich mal so richtig rumblödeln, wie ich es halt zu Hause auch mache oder wie ich halt einfach bin.
00:11:28: Beim ihr heißt es ja ganz oft dann, Bei Schlag den Start, zum Beispiel, Adi ist zu viel, Adi freut sich zu sehr, Adi ist so überdrüber.
00:11:35: Und als Egi konnte ich das machen, ohne dass jemand gesagt hatte, Adi ist drüber, sondern dann hat das halt einfach perfekt gepasst.
00:11:40: Also ich war eigentlich hier selbst.
00:11:42: Hat dein Ex-Mann das kommentiert?
00:11:43: Nee, der
00:11:43: wusste, ich hab's ja meinen Kindern auch nicht sagen können, weiß ich gar nicht.
00:11:46: Nee, ich hör mir da ja nichts an.
00:11:47: Also
00:11:47: ich hör mir da ja nichts an.
00:11:49: Nee, auch nicht.
00:11:49: Also da hält sich auch, muss ich sagen, die Gesprächsthemen begrenzen sich sehr auf die Kinder, beziehungsweise meinerseits und da haben wir gar nicht drüber gesprochen.
00:11:57: Damit Pietro war es halt lustig, weil irgendwann mal, ich glaube, Woche vier hat er es gecheckt.
00:12:01: Und dann schrieb er mir irgendwann mal nachts.
00:12:02: Woran hat er es erkannt?
00:12:03: Ich glaube, weil in der Probe hat, wir kriegen ja dann eine Gesprächsstimme, wird dann mit so einer Computerstimme überspielt und einmal hat das nicht ganz funktioniert und er saß hinter der Bühne und hat dann in ihr quasi, sie in ihr schon drin und hat das dann gehört und dann hat das geschneit.
00:12:17: Ja, und dann dachte ich
00:12:18: mir.
00:12:18: Mist.
00:12:19: Hat er dich gefragt, ob du's bist und du hast gesagt, nein.
00:12:21: Nee, durften wir nicht.
00:12:22: Er kam nur immer so und dann hat er so den Finger gehoben und so, du, du, du, du.
00:12:26: So, das war das Einzige, was ich dann so gesehen habe und dann war's eh schon vorbei.
00:12:30: Ich hab ihm aber ehrlich gesagt den Sieg dann auch irgendwann gegönnt.
00:12:33: Also ich hab's jeden gegönnt, ganz ehrlich.
00:12:34: Aber irgendwann dachte ich mir, es wär schon lustig, wenn er es jetzt gewinnt.
00:12:37: Sarah, seine Ex-Frau, hat's ja auch gewonnen und er hat dann den zweiten Platz.
00:12:40: Aber es ist so schwer, ganz ehrlich.
00:12:42: Ich hab's ja auch immer auf der Bühne gesagt, jetzt darf ich nach der Nudel da singen.
00:12:45: Da hielt der Wölte, was er da gesungen hat und Balladen.
00:12:48: und dann komme ich... Wie soll man denn damit gewinnen?
00:12:53: Hast du die Lieder selber ausgesucht oder geblieben?
00:12:56: Die kannst du ein paar Wünsche äußern, aber die dann nicht immer angenommen, weil es die dann vielleicht schon mal gab oder vielleicht nicht reinpassen.
00:13:01: Es waren ja auch mal so Themenabende.
00:13:04: Und da hab ich selber, ehrlich gesagt, wenig Ahnung, aber was soll ich da am besten auswählen, haben die schon geholfen.
00:13:09: War lustig.
00:13:10: Mein Mitbewohner aus Los Angeles, mit dem ich das Bett geteilt habe, weil kein Platz war für noch ein drittes Bett, der hat die erste Staffel produziert damals.
00:13:18: Ja, cool.
00:13:19: Ja, ist schon ein geiles Format.
00:13:20: Wirklich geil, muss man echt sagen.
00:13:22: Ich hab's den Kindern dann auch nicht sagen können, weil die hätten's Papa ja erzählt.
00:13:26: Ja, klar.
00:13:26: Und überall im Kindergarten, in der Schule.
00:13:29: Echt?
00:13:29: Und dann am Finale haben die bei Freunden dann geschlafen.
00:13:34: Finale.
00:13:34: Und dann habe ich eben geschrieben, die dürfen heute gucken und dann, hey, was macht Mama da?
00:13:39: Also die müssen ja wirklich so krass verwirrt sein, meine Kinder.
00:13:42: Mama bakt, Mama tanzt, Mama singt als Ei.
00:13:45: Mama ist ein Ei.
00:13:46: Was macht deine Mama beruflich?
00:13:47: Die sind Ei.
00:13:48: Also die blicken da echt langsam nicht mal durch, was ich mache, womit ich mein Geld verdiene.
00:13:53: Wie war's denn bei dir zu der Zeit?
00:13:54: Was ist denn in deinem Leben so passiert?
00:13:56: Ja, es wurde öffentlich, dass ich beim großen Problem
00:13:59: backen
00:13:59: dabei bin.
00:13:59: Endlich.
00:14:00: Es ist rauf.
00:14:01: Wir werden gucken, wie ich mich schlage.
00:14:03: Ich streng mich natürlich sehr an, aber sagen wir so, mein Talent ist ja begrenzt.
00:14:07: Den
00:14:08: Sonnenbacken, wie wir wissen.
00:14:10: Und ich gebe alles.
00:14:11: Das kann ich noch verspielen.
00:14:12: Definitiv.
00:14:13: Und du hast mir damals ein paar Bilder und Videos gezeigt von deinen Torten.
00:14:17: Und ich fand die wirklich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr
00:14:19: gut.
00:14:19: Ja, also... Die Frage ist ja immer, was die Konkurrenz macht.
00:14:24: Du bist ja auch, wer ist noch mit dabei?
00:14:25: Tom Hardy oder wie?
00:14:27: Oder?
00:14:27: Ne, wie heißt er?
00:14:28: Tom
00:14:28: Hardy.
00:14:28: Mike Krüger.
00:14:29: Tom Hardy, das Schauspiel.
00:14:31: Mike Krüger?
00:14:32: Nein,
00:14:32: der ist im Dschungel.
00:14:32: Er ist im Dschungel.
00:14:33: Er ist im Dschungel.
00:14:34: Warte mal, ich habe selber.
00:14:36: René Caselli.
00:14:37: Den kennst
00:14:38: du ja?
00:14:38: Genau.
00:14:38: Dann Fritz Maxi Haarland.
00:14:41: Ja, Max
00:14:42: Lager.
00:14:42: Anna Karina Wojczak, Schlager.
00:14:44: Thomas Helmer.
00:14:45: Er ist ein
00:14:45: Nett.
00:14:45: Super Nett.
00:14:47: Thomas Hermans.
00:14:48: Ansofi Brist.
00:14:50: Rebecca Immanuel, Alexander Matzer und Arabella Kiesbauer.
00:14:54: Arabella?
00:14:56: Du hast echt krasse Konkurrenz, muss man sagen, weil ich kenne alleine Rene Kasselli.
00:14:59: Der ist ja unfassbar ehrgeizig.
00:15:02: Unfassbar ehrgeizig.
00:15:04: Das war schon bei Let's Dance.
00:15:06: War schwierig.
00:15:07: Aber ist auch okay.
00:15:08: Ich bin ja so ehrgeizig auf einem Niveau, wo ich sage, das ist... Meins, da lohnt es sich richtig zu investieren.
00:15:14: Und das ist was, was ich vielleicht nicht so kann.
00:15:17: Da will ich vor allem Spaß haben bei.
00:15:19: Also René will gewinnen, egal was.
00:15:22: Also dann könntest du wahrscheinlich zum Mathe Olympiades schicken, wenn er würde sagen, alles klar.
00:15:25: Quantenphysik ist nichts gegen mich.
00:15:27: Aber ich bin auch
00:15:29: so.
00:15:29: Das ist gut.
00:15:32: Ja, und Ankerzrin Wojczak, oder wie sie, glaub ich
00:15:34: heißen?
00:15:35: Anna Karina.
00:15:36: Anna Karina, die ist, glaub ich, auch wahnsinnig ehrgeizig und perfektionistisch.
00:15:41: Ja.
00:15:41: So schätze
00:15:41: ich sie ein.
00:15:42: Ja.
00:15:42: Ja, und du bist ja auch eine kleine K.O.tin, glaub ich.
00:15:45: Yo.
00:15:46: Das wird man da auch, also, ja, wird man da sehen.
00:15:50: Und das Problem am Backen ist ja auch, es verzeiht keine Fehler, ne?
00:15:54: Also kochen ist ja viel, da kannst du viel freier agieren.
00:15:57: Beim Backen musst du ja ... Präzise sein und Präzision ist jetzt nicht so mein, also zumindest in diesen Dingen.
00:16:04: Es
00:16:04: ist eigentlich, ich sage immer, und das habe ich auch währenddessen gesagt, ich befolge eigentlich nur genau das Rezept wie bei den technischen Prüfungen.
00:16:12: Also wenn du dich einfach, wenn du genau liest und zuerst, und die Fehler habe ich so oft gemacht am Anfang, als ich angefangen habe zu backen, ich habe nicht erst komplett durchgelesen, sondern ich habe Schritt für Schritt gelesen und direkt gemacht und dann kam irgendwie am Ende nochmal so ein Plot, wo ist das?
00:16:26: Ups, Scheiße, das musste mir doch früher sagen.
00:16:29: Und wenn du dich da, wenn du das verinnerlichst und das befolgst, dann kann nix schiefgehen.
00:16:35: Cool.
00:16:36: Ich bin der absolute Impulse-Mensch und darum kannst du dir vorstellen, wie das so läuft.
00:16:42: Also ich bin gerne kreativ.
00:16:44: Und wenn man versucht, mich in so ein Rezept zu zwängen, dann endet das meistens nicht gut.
00:16:52: Und bei Backen ist das ein Problem.
00:16:53: Aber egal.
00:16:54: Ich lass mir nichts sagen, nicht mal vom Rezept.
00:16:56: Das muss ich mir nicht sagen, wenn ich den Kuchen reinschiebe.
00:16:59: Wenn ich mehr Butter will, nehme ich mehr Butter.
00:17:02: Also, es wird auf jeden Fall lustig, glaube ich.
00:17:05: Es war auch sehr nervenaufreibend.
00:17:08: Und ja, wir gucken, was wird.
00:17:10: Schau
00:17:11: mal mal, was wird?
00:17:12: Du darfst ja wahrscheinlich noch nicht so viel erzählen.
00:17:14: Das gehen wir dann Woche für Woche durch, wenn es dann soweit ist.
00:17:16: Da
00:17:16: bin ich schon sehr gespannt.
00:17:18: Und chronologisch... sind wir jetzt bei Weihnachten.
00:17:22: Ich habe deinen wunderschönen Baum begutachtet, der ist künstlich.
00:17:29: Riecht er nach Plastik?
00:17:31: Ich habe da auch, es gibt so Duftstäbchen, die du dranhängen kannst, die riechen nach Tanne.
00:17:37: Jetzt sind es mich.
00:17:37: Auf jeden Fall sehr, sehr schön geschminkt.
00:17:40: Ich habe immer gedacht, oh Mann, Amira ist schon fertig mit dem ganzen Weihnachtsgedöns.
00:17:43: Bei mir war es dann wirklich erst am Zweiundzwanzigsten.
00:17:46: Da habe ich so mühevollen Sternen aufgehoben und hier diesen Baum, den man noch im Hintergrund sieht.
00:17:50: Oh,
00:17:50: der ist aber schön.
00:17:51: Sehr schön.
00:17:52: Was hast du den aufgestellt?
00:17:53: Zweiundzwanzigster.
00:17:54: Das ist ja auch noch okay.
00:17:55: Aber ich hätte gerne, weil ich finde, das Weihnachtsgefühl kommt davor.
00:18:00: Ich finde, ab Dezember, da will ich eigentlich Weihnachts-Deko haben.
00:18:04: Und dann ist es mir auch wurscht.
00:18:05: Das ist sowieso ein Problem gewesen, weil meine Kinder ja schon so alt sind, dass sich niemand mehr so richtig für Weihnachten interessiert hat.
00:18:12: Ja?
00:18:13: Aber inklusive mir.
00:18:14: Und wir sind alle so halbärschig dadurch gesehen.
00:18:18: Halbärschig.
00:18:19: So, hi,
00:18:19: frohe Weihnachten.
00:18:21: Yay, dir auch.
00:18:22: Cool.
00:18:23: Also wir haben doch, wir haben bei euch zusammen gefeiert.
00:18:26: Sie sind noch nicht schon mit Partnerinnen und irgendwo anders.
00:18:30: Nee, die kommen ja immer alle zu mir.
00:18:31: Schön, das ist auch schön.
00:18:33: Was habt ihr euch geschenkt?
00:18:34: Wir
00:18:35: Rosen haben uns, also ich habe ein Lando Norris Trikot bekommen, zu Weihnachten mein Lieblingsformel.
00:18:41: Einfach und zwar weit bevor er Weltmeister wurde, möchte ich hier anmerken.
00:18:46: Und Christian hat neue Kopfhörer bekommen.
00:18:49: Äh,
00:18:50: die Kinder haben halt so Schnick Schnack gekriegt.
00:18:53: Mit Drohne, was sie sich gewünscht haben.
00:18:55: Ah, cool.
00:18:55: Und dann sind wir, also am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am,
00:19:01: am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am,
00:19:03: am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am,
00:19:06: am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, haben Weihnachten verbracht zusammen.
00:19:16: Und das war auch sehr, sehr schön, muss ich sagen.
00:19:19: Es war schön.
00:19:20: Es war sehr schön.
00:19:21: Die Kinder waren bei dir heilig?
00:19:22: Ja, ja, ja.
00:19:23: Die sind dann nochmal kurz rüber ins andere Haus zur Bescherung, also erst bei uns Bescherung.
00:19:27: Und dann nochmal kurz hat Papa die Abgeholt rüber, Bescherung.
00:19:30: Und dann sind wir zu mir schlafen gekommen.
00:19:32: Also so wie wir es eigentlich auch letztes Jahr gemacht haben.
00:19:34: Und es war wirklich schön.
00:19:36: Es gab ganz selbst gemacht.
00:19:37: Und also ich habe sie nicht gemacht.
00:19:40: Aber die waren wahnsinnig gut.
00:19:42: Also, da weiß ich ja jetzt, was man gut machen kann oder was man gut machen kann, kann man gerne öfter machen.
00:19:50: War wirklich sehr, sehr, sehr, sehr lecker.
00:19:52: Und war wirklich schön.
00:19:53: Die Kinder haben natürlich super viele Geschenke gekriegt.
00:19:55: Also das Wohnzimmer sah danach aus.
00:19:57: Ja, also es war auf jeden Fall total toll.
00:20:00: Und schöner, als ich es mir eigentlich, also es ist schöner, als ich erst eigentlich dachte, dass es wird.
00:20:05: Ich dachte erst, dass es ziemlich klein wird und ja, bisschen... Trauriger, aber es war wirklich wunderschön, ich muss echt sagen.
00:20:11: Genau.
00:20:11: Und das war eigentlich, das war es ja dann schon, Essen, Beschährung, bisschen Glühwein trinken.
00:20:16: Ich habe, glaube ich, literweise Glühwein getrunken über die Falt.
00:20:19: Ich muss auf jeden Fall ein Diethaus
00:20:21: machen.
00:20:22: Ich finde, das ist okay, solange man das nicht jeden Monat macht.
00:20:25: Ja.
00:20:25: Und wir haben ja den Geburtstag meines kleinen Sohnes vorfeiern müssen, weil die ja nach Bali geflogen sind.
00:20:31: Dann hab ich die Spider-Mentorte gebacken und dann haben wir am XXIII.
00:20:34: den Geburtstag gefeiert, war auch toll, waren ganz viele Freunde von ihm noch da.
00:20:37: Und dann sind die am XXVI.
00:20:39: geflogen und dann hab ich am XXII.
00:20:41: hat der ja Geburtstag und da war der einfach nicht bei mir.
00:20:44: Und dann hast du Rotz und Wasser geheult.
00:20:45: Rotz und Wasser, du hast gar keine Vorstellung.
00:20:48: Ich dachte nicht, dass das ... Das ist ja ein Tag, ne, eigentlich so gesehen.
00:20:53: Und wir haben ja zusammen die ... Wochen davor verbracht.
00:20:56: Wir waren ja alle krank.
00:20:57: Ich lag ja so gesehen zehn Tage mit meinen Kindern zu Hause im Bett und gekuschelt und uns gegenseitig da irgendwie gepflegt.
00:21:04: Und das war es uns wieder so.
00:21:05: Das ist ja immer dann schwierig, wenn man so intensive Zeit verbracht hat und dann auf einmal plötzlich ist sie weg.
00:21:10: Und dann hat der eine noch Geburtstag.
00:21:12: Ich habe, ich bin aufgewacht und habe einfach geheult.
00:21:15: Eine Stunde am Stück.
00:21:16: Es war Unfallig.
00:21:18: Wirklich, warum ist das so?
00:21:19: Ja, weil da auch ganz viel, also zumindest bei mir war das immer so, da schwingt so ganz viel, also Sentimentalität mit, aber auch dieses Gefühl, wir müssten jetzt zusammen sein, warum ist das so?
00:21:32: Ich finde, da kommen auch nochmal so Gefühle der Scheidung und Trennung gegenüber hoch, Schuldgefühle, also dieses Gefühl.
00:21:41: nicht das bieten zu können, was Kinder eigentlich haben sollten, so in der eigenen Vorstellung, alles Mögliche.
00:21:48: Das ist halt ein riesiger Gefühlscocktail, vor allen Dingen an... Also ich hatte in erster Linie immer so ein schlechtes Gewissen, dass das Kind quasi ohne mich feiern muss, wie traurig.
00:22:00: oder so mit getrennten Eltern.
00:22:02: Also
00:22:02: haben die auch Weihnachtsgeburtstage dann bei Papa gefeiert, nicht bei dir?
00:22:06: Ja, weil die beide im Sommergeburtstag haben, in den Sommerferien meistens.
00:22:09: Und das war dann natürlich mal so, mal so.
00:22:12: Und das geht ihm ja auch so, wenn die Kinder bei mir waren.
00:22:16: Es ist ja andersherum.
00:22:17: Also, zumindest wenn Eltern dann nicht mehr so gut miteinander sind, dass alle zusammenfeiern, was eigentlich wünschenswert wäre, was wir auch früher immer gemacht haben, bis gewisse wirklich zerstörerische Faktoren da reinkam, Menschen von außen.
00:22:34: Feel you.
00:22:36: Und
00:22:37: ja, das ist so ätzend.
00:22:38: Weil eigentlich, es macht überhaupt keinen Sinn, sich nicht mehr zu verstehen, wenn man sich getrennt hatte.
00:22:44: Eigentlich, wenn man es erwachsen hinkriegen würde, besser völlig, okay, zusammen.
00:22:48: pass auf, dieser Abschnitt hier, den haben wir schön zusammengestaltet, mehr oder minder.
00:22:52: Wir haben da unsere Learnings gehabt.
00:22:54: Und dann hat es nicht mehr geklappt.
00:22:56: Wir haben uns teilweise beide saudämlich verhalten.
00:22:59: Und wir haben aber diese tollen Kinder und ... Wir sind erwachsene Menschen und darum ziehen wir das jetzt vernünftig durch.
00:23:06: Das ist
00:23:07: ja genau das Problem und ich bin ja immer noch der Meinung und ich finde es so schade, dass das so wenig anerkannt wird, aber im Prinzip brauche ich keine Bestätigung von außen, aber auch eigentlich von dem Betroffenen, dass das Ding so wie es läuft eigentlich nur läuft, weil ich meinen Mund halte und weil ich runterschlucke.
00:23:23: Weil ich glaube nicht, dass viele Mütter sich so behandeln lassen.
00:23:27: Und dann trotzdem irgendwie schön hier Family und Geburtstagsfeier und schie, schie, schie, weil es da Happy Family machen.
00:23:34: Vielleicht ist das auch falsch von mir.
00:23:35: Und man müsste da vielleicht ein bisschen konsequenter sein.
00:23:37: Bestimmt sogar.
00:23:39: Aber wenn gewisse Leute aus Konsequenzen lernen würden, dann wären sie nicht so schwierig, wie sie sind.
00:23:43: Das hat mein Therapeut mir gesagt.
00:23:45: Und deswegen, ja, den Kindern, ich mach's eigentlich echt nur für die Kinder.
00:23:48: Und es wäre einfach noch besser und noch wichtiger, wenn man das einfach ... auch endlich mal annimmt, dass es vorbei ist oder, beziehungsweise, dass dann ein Partner an der Seite ist und dass man da einfach mal den Punkt erreicht, dass man nicht immer sich aus dem Weg und schauen und wann kommt der und hier und so, weißt du, das ist so unfassbar auch.
00:24:05: Ich hoffe einfach, dass dieser Tag irgendwann mal kommen wird und der Hass endet.
00:24:09: Einfach dieser Hass und dieser Kampf.
00:24:11: Es ist sehr, sehr, sehr ermüdend.
00:24:13: Aber ja, gut, so ist es normal, ne?
00:24:15: Wir können Leute nicht zwingen.
00:24:17: Ich hab festgestellt, dass das auch ganz viel mit so In Neid ist fast ein zu schwaches Wort.
00:24:24: Aber die können dann nicht ertragen, dass man selber sagt, ich gestalte aber mein Leben so, wie ich das will.
00:24:30: Und ich geh nach vorne und nicht zurück.
00:24:33: Sondern ich weiß, dieser Teil ist eben zu Ende und ich baue jetzt was Neues.
00:24:38: Und wenn das passiert, und die merken, ich kann mich nicht so entwickeln, oder ich will das nicht, oder ich weiß davor, dann kippt das alles in die Wut.
00:24:48: Und das ist so schade.
00:24:51: Es
00:24:51: ist ja eigentlich auch immer dieses permanente Nachnimm-Schulding-Suchen.
00:24:55: Es ist ja dann auch immer jemand anderes.
00:24:57: Und das ist ja genau, ich erkenne.
00:24:59: Und das ist ja wahrscheinlich der Grund, warum ich damit so umgehen kann, wie ich es tue.
00:25:03: Weil ich ja irgendwie so den Antrieb dahinter sehe.
00:25:06: Das ist ja so den Grund, warum verhält sich jemand so, wie er sich verhält.
00:25:10: Das ist einfach Verletzung.
00:25:13: immer noch nach jemandem einen Schuldigen suchen, anstatt dass man mal bei sich guckt und mal reflektiert, was hätte man vielleicht anders machen können?
00:25:20: oder vielleicht hat man die Energie woanders reinstecken können, dann wären die Dinge vielleicht gar nicht so, wie sie sind jetzt.
00:25:25: Und das ist halt super anstrengend, wenn du einfach gegen Windmühlen an kämpfst.
00:25:30: Weil es könnte einfacher sein, es könnte einfach, wenn jeder bei sich bleibt, ich darf mein Leben leben, ich darf mein Partner, ich darf glücklich sein, ich darf das einfach.
00:25:38: und so ist es und man nimmt das an und... der andere eben auch einfach guckt, wo er was macht und das Beste auf seinem Leben macht, anstatt permanent in das Leben anderer.
00:25:48: Und das ist ja nicht nur bei mir oder bei uns, sondern es ist ja überall.
00:25:52: Es ist immer überall woanders, anstatt bei sich selbst.
00:25:56: Aber ja, wir müssen die Dinge auch einfach annehmen, wie sie sind und hoffen, dass es irgendwann mal besser wird.
00:26:00: Ich kann einfach nur weiterhin das tun, was ich tue.
00:26:02: Und ich glaube, dass ich da vieles richtig mache.
00:26:05: Zumal man diese ... Verbindung ja auch gar nicht auflösen kann.
00:26:09: Es gibt irgendwie keinen Weg, es anders zu machen, außer es hinzukriegen.
00:26:12: Ich finde das wahnsinnig schwierig, mit Leuten umzugehen inzwischen, die sich diese Entwicklung so verbeigern.
00:26:19: Weil früher, so in den Zwanzigern, kann man immer noch sagen, ja, kommt du noch oder so.
00:26:23: Aber wenn man älter wird und merkt, es kommt einfach nicht, weil das für die Leute zu schmerzhaft ist oder überhaupt nicht auf dem Zettel ist, sind wir wieder bei meiner Mutter.
00:26:34: Ich kann nicht ... weil sie sich nicht weiterentwickelt.
00:26:38: Für sie waren immer die anderen schuld.
00:26:41: Job, Wohnungsverlust, Streit mit Freunden immer die anderen.
00:26:46: Nicht ein einziges Mal hat sie gesagt, was war denn mein Teil?
00:26:49: Und die Leute vergessen ja immer, dass man Beziehung zu zweit eingeht, gestaltet und zur Trennung führt.
00:26:56: Das ist ja nicht nur eine Person.
00:26:58: Es führt ja nicht eine Person eine Beziehung, es führen ja zwei Beziehungen.
00:27:01: Und genau das ist es halt einfach.
00:27:03: Ich meine, ich bin auch... Ich habe sofort erkannt, ich habe da vielleicht Macken oder ich habe gewisse Verhaltnismusse an einer Beziehung.
00:27:10: Da muss ich dran arbeiten.
00:27:11: Und wenn aber nur du arbeitest oder nur du irgendwie reflektierst und auch mal Fehler eingestehen kannst, weil es ist ja ein Muster zu erkennen bei gewissen Leuten.
00:27:20: Das ist ja wirklich ein Muster.
00:27:22: Alle anderen sind Schwachköpfer, die machen alles falsch.
00:27:25: Ha ha ha, guck mal der, guck mal die.
00:27:28: Und das permanente auf andere zeigen.
00:27:31: Aber nicht zu erkennen, okay, vor welchem Scherbenhaufen sitze ich eigentlich.
00:27:36: Und den kann ja unmöglich jeder andere, also alle anderen verursacht haben, sondern da muss sich ja irgendwie ein Anteil dran haben.
00:27:43: Oder es ist ja ein Muster zu erkennen.
00:27:46: Und wenn immer alle Sachen gleich enden, ist die gemeinsame Komponente, ich selbst, so wie du, weil dann machen wir halt einfach, nee, die Arbeitskollegen sind doof, der Arbeitgeber ist doof, die Freunde sind doof, es ist ja immer jemand anderes Schuld.
00:28:00: Aber das erkennst du ja bei Menschen ganz einfach, indem du die Umstände anguckst.
00:28:03: Was für ein Verhältnis haben sie zur Familie, zu den Kindern, zu den Eltern?
00:28:07: Und da siehst du ja ganz schnell, wie jemand tickt, ne?
00:28:09: Da schaut ihr einfach das Umfeld an.
00:28:11: Ja.
00:28:11: Lebt deine Mama alleine?
00:28:12: Mhm.
00:28:13: Soweit ich weiß, ja.
00:28:14: Ich, wie gesagt, alle Informationen, die ich kriege, kriege ich über Ecken.
00:28:19: Und das sind nicht viele.
00:28:20: Ja, und du hast ja auch irgendwann mal gesagt, okay, ich spare meine Kräfte, mich darüber aufzuregen oder versuchen sie zu, ne?
00:28:26: Zu Erleuchtung zu bringen.
00:28:28: Weil es saugte deine Energie und nicht ihre.
00:28:31: Ja, genau.
00:28:32: Und das ist zu schade drum.
00:28:35: Muss man irgendwann noch einsehen.
00:28:36: Das ist ja das, was
00:28:38: wir eh schon mal gesagt haben.
00:28:39: Das ist so ein interessanter Satz, der, ich glaube, von irgendeinem bekannten Poeten oder so, dass du, wenn du jemanden, wenn du... Wütend auf jemanden oder Hass vergiftet ja nur deinen Körper, weil der Hass kommt niemals an beidem anderen an, so wie eben auch die Wut oder die Verzweiflung.
00:28:53: Die fühlst du, du vergiftest deinen Körper mit diesem Gefühl, du änderst nichts bei dem anderen.
00:28:57: Das kommt nicht an.
00:28:58: Deswegen einfach nicht deinen Körper damit vergiften.
00:29:01: Und das bedeutet auch, Leute aus dem Leben oder im Leben so den Stellenwert zu geben, den sie verdienen.
00:29:06: Und das ist meistens dann nicht
00:29:08: der erste.
00:29:08: Ist halt so schade, ne?
00:29:09: Wenn man sich da so durchkäpft, muss ich mal ... Bei dir sind die Kinder halt noch klein, bei mir sind die ja schon groß.
00:29:15: Ich kann immer nur Kopf schütteln und mich wundern über die Art und Weise, wie sich bestimmte Leute ihren Kindern gegenüber positionieren.
00:29:24: Aber ich kann es nicht ändern.
00:29:27: Nach
00:29:27: Weihnachten kommt Silvester.
00:29:31: Das
00:29:31: Fest, was ich wirklich am meisten verabscheue.
00:29:33: Ja,
00:29:34: wirklich?
00:29:34: Ja, und zwar ... wegen dieser Scheißböllerei.
00:29:37: Du hast ja auch viele Tiere, ne?
00:29:39: Ich hab viele Tiere und ich wohne in einem Bereich, wo viele Wildtiere auch sind.
00:29:45: Und wenn ich höre, dass an Silvester die meisten Eichhörnchen sterben, für so ne Scheiße kann ich durchdrehen.
00:29:52: Ein Herzinfarkt oder was?
00:29:53: Ja.
00:29:54: Nein!
00:29:55: Und Hasen auch wahrscheinlich,
00:29:56: ne?
00:29:56: Klar, alle.
00:29:57: Igel wachen auf, die Vögel sind völlig verstört und sterben.
00:30:00: Also ... Lieber Gruß an Malte zieren.
00:30:03: Die Videos kann man sich mal angucken, weil man einen starken Magen hat.
00:30:08: Ich verstehe nicht, warum die Scheiße nicht verboten wird.
00:30:11: Tote Kinder, die sich die Hände absprengen und so weiter.
00:30:15: Was soll das?
00:30:16: Ich finde dieses Walosböller uns super anstrengend und auch wahnsinnig gefährlich.
00:30:19: Man sieht das ja jedes Jahr.
00:30:20: Grundsätzlich habe ich gegen Feuerwerke nichts, wenn sie in Maßen stattfinden.
00:30:24: Ich weiß, werde ich mal wahrscheinlich jetzt feine machen.
00:30:27: Aber am großen Plätzen, weißt du?
00:30:30: Ja, wie schon
00:30:31: reguliert ist.
00:30:32: Genau, am großen Plätzen.
00:30:34: Es ist ja was Schönes, machen trotzdem noch viele Leute und erfreuen sich ja auch daran.
00:30:38: Aber wenn du guckst in den Dörfern oder in den Siedlungen, da böllern Kinder und ich hab das selber beobachtet jetzt Silvester, dann schießen die neben einen da hin und her und also da in den Straßen oder bei Social Media siehst du das dann.
00:30:52: Und das sind Jugendliche, das sind dann junge Erwachsene oder halt besoffene Erwachsene.
00:30:57: die sich gar nicht richtig damit auskennen.
00:30:59: Und so passieren die Unfälle.
00:31:01: Und was habe ich dabei so Schmiede gesehen, da welche, die sich die an die Schuhe dran machen und Handstände machen und dann einfach so neben einem ohne Vorwarnung dann böllern, das finde ich halt dann auch einfach schwierig und unnötig.
00:31:13: Ja, also klar, den Tierschutzaspekt sehr, sehr wichtig, aber eben komplett verbot, finde ich auch schwierig.
00:31:20: reguliert und dass es vielleicht sogar sowas wie ein Schein dafür gibt, weil du siehst, es ist ja eigentlich eine Waffe.
00:31:25: Ja,
00:31:25: und das dient ja vor allem in Berlin.
00:31:27: Ich weiß nicht, wie es in anderen Städten ist, aber wahrscheinlich nicht unähnlich.
00:31:30: Hauptsächlich zumindest in manchen Bereichen, so zum Frustabbau.
00:31:34: Die schießen ja absichtlich aufeinander, schießen auf Balkone, die fangen dann an zu brennen und und und.
00:31:40: Also ich check's nicht mehr.
00:31:43: Und meinetwegen kannst du ein zentrales Feuerwerk geben.
00:31:45: oder so wie die Chinesen, das machen mit Drohnen und lauter Musik, aber dieses sinnlose, wir spielen Krieg, die Zeiten sind nicht ausgelegt dafür.
00:31:55: Aber es ist schon weniger geworden als ich war ja in Österreich-Silvester und mit meiner Freundin, bei ihren Freunden mit dabei und das war wirklich total schön, Gulasch gegessen, Spiele gespielt und um Mitternacht sind wir dann raus, am Lagerfeuer mal gestanden und dann habe ich mich eigentlich schon so drauf eingestellt.
00:32:12: die ich aus Österreich auch noch kenne, das war ja ihre, was da immer abging.
00:32:16: Und es war wirklich wenig.
00:32:17: Es gab glaube ich nur irgendwie weiter so Luftlinie, drei, vierhundert Meter eine Familie, anscheinend die dann richtig großes Feuerwerk abgefeuert hat.
00:32:26: Das war das Einzige im Umfeld, was ich da so sehen konnte.
00:32:29: Es ist schon wirklich weniger geworden.
00:32:31: Gut.
00:32:31: Es ist aber auch schon in einem gewissen Gegenden bei uns verboten.
00:32:34: Ah ja, süß.
00:32:35: Mit wem hast du gefeiert?
00:32:36: Mit meiner Freundin, ihrem Partner, den Kindern und Freunden von ihr.
00:32:41: Den Kindern, das waren super viele Teenager dabei, was irgendwie total lustig war.
00:32:45: Wir haben dann LOL gespielt.
00:32:46: Das ist ein geiles Spiel.
00:32:48: Kennst du das?
00:32:50: Wie die Sendung LOL bei Amazon mit Karten und dann musst du immer ziehen und keiner darf lachen.
00:32:55: Dann steht entweder ein Flachwitz drauf oder du musst eine Aufgabe machen und niemand darf lachen.
00:33:01: Da siehst du erst mal, wie schwer das ist.
00:33:03: Also was die da durchleiden müssen in dieser Sendung.
00:33:05: Ich könnte das glaube ich nicht.
00:33:06: Ich glaube, ich würde sofort, ich werde die erste die raus geben.
00:33:09: Also, ich bewundere die auch, dass sie das sechs Stunden lang nicht lachen.
00:33:13: Ja,
00:33:13: pass auf.
00:33:13: Jetzt versuch mal nicht zu lachen.
00:33:15: Und ich lese dir ein Witz vor.
00:33:16: Einer, der auf der Karte steht, ja?
00:33:17: Okay, aber wir sind jetzt nicht im selben Raum.
00:33:19: Da ist es immer einfacher, finde ich.
00:33:21: Ja,
00:33:21: warte ab.
00:33:22: Ja.
00:33:23: Okay, warte, warte, warte.
00:33:24: Okay, da haben wir's.
00:33:25: Wie heißt der Schinken ist alle auf Englisch?
00:33:32: Keine
00:33:32: Ahnung.
00:33:33: Nottingham.
00:33:38: Und ich hab diese
00:33:38: Schaltkarte gezogen und muss das hier vorlesen.
00:33:41: Ich hab beim Durchlesen schon selber gelacht und herverkackt.
00:33:45: So Sachen, oder?
00:33:46: Da war noch mal eine Aufgabe.
00:33:48: Ruf ich solange jemanden an, bis jemand abhebt, sage dann, ich hab jetzt keine Zeit zum Reden und lege wieder auf.
00:33:55: Das ist echt ein geiles Spiel, ja.
00:33:58: Und ihr?
00:33:58: Was habt ihr gemacht, Silvester?
00:33:59: Oder du?
00:34:00: Die Kinder waren alle hier, weil es ihnen zu gefährlich draußen war.
00:34:03: Und mein Partner war hier und wir haben Raklet gemacht.
00:34:06: Und dann uns Snoopy beruhigt, der Zitternd oben vor der Wanne lag.
00:34:10: Und der eine Kart hat ihm Gesellschaft geleistet.
00:34:13: Mein anderer Hund, dem ist alles egal, der war auch Mitternacht draußen im Garten.
00:34:17: Hat sich die Lichtlein angeguckt, dann waren die Nachbarn alle da.
00:34:21: Dann haben wir noch der Partyschreck geguckt mit Peter Sellers aus den Sechzigern.
00:34:25: Kennst du den?
00:34:26: Nee.
00:34:26: So ein Film wird ein Leindarsteller, der immer alles kaputt macht, aus Versehen eingeladen zu Silvester-Party von so einem großen Filmproduzenten.
00:34:37: Wie zu erwarten, macht einfach alles kaputt.
00:34:40: Auf eine sehr charmante Art und Weise.
00:34:42: Bis die Frau anfängt zu singen, ab da kann man eigentlich ausmachen.
00:34:45: Das ist so Ende sechziger, glaube ich, von Blake Edwards, der auch der rosa-rote Panther gemacht hat.
00:34:50: Also diese Inspector-Closofilme.
00:34:52: Und es ist so sehr situationskomik.
00:34:54: Aber zu später Stunden geht das schon.
00:34:57: Ja, geil.
00:34:59: wenn mein Freund besteht darauf, Dinner vor Wand zu gucken.
00:35:02: Und ich hab wirklich bis letztes Jahr nicht verstanden, dass James am Ende des Abends noch ran muss.
00:35:08: Ja?
00:35:08: Ja!
00:35:08: Ich hab mich gar nicht mehr dran erinnert.
00:35:09: Am Schluss
00:35:11: muss er mit Sophie körperlich werden.
00:35:14: Das gehört zu seinem Job.
00:35:16: Und ich
00:35:16: hab gar keine Ahnung mehr, worum sich dieser Film dreht.
00:35:19: um das Ende des Lebens und die Freunde, die man verliert und die schönen Dinge, die man tun kann.
00:35:25: Und der Kellner oder Butler wird im Laufe des Abends immer besoffener und besoffener.
00:35:29: Also, ich find's semi-witzig.
00:35:32: Ich hab's halt auch schon seit ich klein bin, muss ich mir die Scheiße reinziehen.
00:35:36: Es ist schon okay, aber ich kann's jetzt nicht zeigen.
00:35:39: Aber mein Freund hat geguckt, das hätte er gerade das größte Geschenk der Welt bekommen, während er es angeschaut hat.
00:35:46: Ich hab ein Foto von ihm gemacht, so.
00:35:48: Verliebt und happy hatte mich noch nie angeguckt.
00:35:51: Wirklich, das alles.
00:35:53: Was wir ja den Film angucken.
00:35:54: Ja.
00:35:57: Das für ihn das allergrößte.
00:35:59: Aber manchmal habe ich auch den Verdacht, dass in ihm so ein achtzigjähriger alter Mann wohnt.
00:36:03: Weil er guckt auch gerne diese Filme.
00:36:06: Ich weiß nicht, ob du das kennst.
00:36:07: Das ist so vom NDR aus den fünftigern, sechzigern.
00:36:11: Ohnsorgtheater.
00:36:12: Das sind halt, es ist so was wie Rudolf Steiner's Dingsbumsstadel.
00:36:17: Wie hieß denn das noch?
00:36:18: Komödienstadel.
00:36:19: Also irgendwie so Kamerspieler, die, ja, Oma hätte es lustig gefunden.
00:36:25: So sind die.
00:36:25: Und er freut sich darüber und guckt es an und guckt Heidi Kabel zu, wie sie irgendwas sagt.
00:36:31: Und ich sitze an ihm und denke, wow, der Tempo ist so
00:36:34: langsam.
00:36:35: Oh mein Gott, nee, das ist nix für mich, nein.
00:36:38: Kann ich schon verstehen.
00:36:39: Also ihr habt dann ein traditionelles Silvester verbracht.
00:36:43: Habt ihr auch Blei gegossen, bzw.
00:36:46: Zinn oder so?
00:36:46: Ist es jetzt kein Blei, kann sie gar nicht mehr kaufen?
00:36:49: Hier gibt es noch Wachs und das bringt gar nichts, weil das sieht einfach immer aus wie so ein Kloß.
00:36:54: Naja, haben wir gelassen, ne?
00:36:55: Nee,
00:36:55: ich hab Zinn gegossen.
00:36:57: Und?
00:36:57: Was kam raus?
00:36:58: Mir kam ein Nest.
00:36:59: Oh.
00:37:00: Viele neue Kinder.
00:37:02: Nest, die Bedeutung da dessen ... Das Nest bedeutet Geborgenheit Familie.
00:37:10: Bin gespannt.
00:37:11: Und dann habe ich noch ein kleines Highlight.
00:37:14: Denn nach Silvester bin ich, ich war da noch ein, zwei Tage in meiner Heimatstadt, bevor ich zu meinen Großeltern gefahren bin.
00:37:19: Und dann bin ich wieder zu der Hexel.
00:37:22: Ach, okay.
00:37:23: Und?
00:37:23: Bei dieser einen Krasse vom ersten Mal, wenn du dich erinnerst.
00:37:27: Wo man den Berg hoch muss?
00:37:29: Nee, das war die in der Psychiatrie.
00:37:30: Ach so, das stimmt.
00:37:31: Da ist ja gar nicht
00:37:32: die
00:37:32: erste noch mal.
00:37:33: Die
00:37:33: erste war, die war ja auch dort in der Nähe.
00:37:36: Und das war ja die, wo ich reinkam und die sofort mich angeguckt hatte gesagt, das und das ist dir vor sechs Wochen.
00:37:41: Also das ist passiert.
00:37:43: Was wirklich so krass niemand wusste und wirklich niemand niemand wusste und sehr persönlich und privat war.
00:37:49: Und eigentlich mit allem Recht hatte, was sie sagte.
00:37:52: Die in der Psychiatrie, da ist nichts eingetroffen, was sie so gesagt hat eigentlich.
00:37:55: Und die Wahrsagerin, bei der ich jetzt war, die hatte Profizheit, also hat mich angeguckt, sagt sie, du bist im Februar der Märzschwange.
00:38:02: Oh.
00:38:03: Spätestens April.
00:38:05: Und dann hat sie noch gesagt, im August oder im September heirate ich, achter, achter, neun, neun, neun, ich soll eins, ich soll zwei Daten wählen.
00:38:11: Das sind gute Tage.
00:38:13: Und ich werde in Österreich heiraten.
00:38:15: Und ist das was, was du möchtest?
00:38:17: Keine Ahnung, also das geht schon schnell jetzt.
00:38:20: Also ich bin ja nicht mal verlobt, ich weiß nicht, wie das funktionieren soll.
00:38:24: Aber das war schon lustig, weil ich schatt mich an und sagte, du musst heiraten.
00:38:28: Du musst heiraten, Amira.
00:38:29: Versprühe ich mir, dass du heiratest.
00:38:31: Sie bestachen worden von irgendwen.
00:38:35: Sie bestachen worden von irgendwen.
00:38:38: Sog ja!
00:38:39: Sog ja!
00:38:40: Du musst auf jeden Fall heiraten.
00:38:41: Versprühe ich mir, dass du heiraten wirst.
00:38:43: Ich seh hier also keine Ahnung.
00:38:46: Viel eher beschäftigt mich diese Schwangerschaft.
00:38:48: Das geht ja ein bisschen schnell jetzt.
00:38:49: Februar März hat sie ja schon gesagt oder spätestens April.
00:38:52: Und genau, das war wirklich super crazy wieder bei ihr.
00:38:56: Und das, was ich auch super schön eigentlich fand, was sie gesagt hat, war ja beim ersten Mal, als ich bei ihr war, hat sie zu mir gesagt, dass ich einen Hass auf Männer habe wegen meines Vaters, also dass ich quasi unbewusst immer Männer irgendwie bestrafen oder nicht mag.
00:39:12: Und dann hab ich gesagt, ja, hat sie das wieder gesagt, sie ist so, hat mir Angst gesagt, du hast immer noch ein Problem mit der Sucht.
00:39:17: Was für eine Sucht, ne?
00:39:18: Ich bin nicht, ich rauch nicht, ich trink nicht, also ich bin jetzt nicht alkoholkrank oder irgendwas.
00:39:22: Und sie ist so, nein, die sucht nach Traurigkeit.
00:39:25: Das hatte sie mir damals schon gesagt.
00:39:27: Und hat sie gesagt, aber das ist dieses Mal, jetzt dieses Jahr wird das geheilt bei dir.
00:39:33: Okay.
00:39:33: Meine Luft wird gehailt.
00:39:35: Kannst du das nachvollziehen?
00:39:37: Sucht noch Traurigkeit?
00:39:38: Wahrscheinlich schon.
00:39:39: Wobei ich nicht glaube oder das Gefühl habe, dass ich traurig bin oft.
00:39:42: Also ich bin eigentlich gar nicht traurig.
00:39:44: Eher wendern Drama.
00:39:45: Dann wendern das Drama oder Streit, Unruhe, Konflikte.
00:39:49: Dass ich das irgendwie unbewusst immer anfeuere und keine Ahnung, so aus der Ruhe, Harmonie, auf einmal Unruhe rein.
00:39:56: Das kann das eher.
00:39:57: Kennst du das Gefühl?
00:39:59: Hast du das auch?
00:40:00: Nee, nicht so doller.
00:40:02: Oder nicht mehr, ich hatte das früher.
00:40:05: Aber das ist ja auch logisch, weil man das sucht, was man kennt und wenn man keine sicheren Beziehungen hatte und immer quasi dieses High hatte plötzlich, wenn es dann so einen Lob gibt oder eine Versöhnung oder irgendwas Positives halt, danach kann man schon süchtig werden.
00:40:20: Ja
00:40:21: klar, das ist das Erlernte, das ist das Gewohnt, das ist das, womit man umgehen kann.
00:40:25: Und das ist ja auch immer das, was ich auch, weil es ergibt schon Sinn, weil ich habe ja irgendwann mal gesagt, auch bei Marlene im Podcast, dass ich permanent in der Bereitschaft bin, immer ist ja faul dran oder ich glaube, ich glaube, das ist ja nicht.
00:40:36: Und das ist ja das, weil das schöne und das ruhige, das harmonische ist ja nicht das, was ich kenne, also nicht so unbedingt kenne.
00:40:43: Und eher diese Unruhe, da fühle ich mich sicherer, weil ich es halt kennen, so.
00:40:47: Keine Ahnung, das ist total nervig, weil mir das gar nicht so bewusst ist in diesen Situationen, aber ist ja gut zu wissen, dass es dieses Jahr geheilt wird.
00:40:55: Ja, voll.
00:40:55: Mein Papa-Thema wird sich dieses Jahr endlich klären.
00:40:59: Das
00:40:59: ist ja das Gute, dass es meinem Alter sowieso einfraher wird.
00:41:02: Sag mal, darf ich was Privates fragen?
00:41:04: Wie Privats?
00:41:05: Ich habe in der Zeitung gelesen, dass es eine Krise gab bei euch.
00:41:09: Ja, du hast ja die Wassergarin gehört.
00:41:11: Ich werde heiraten dieses Jahr.
00:41:12: Und schwanger werden.
00:41:13: Und
00:41:14: schwanger.
00:41:15: Und mein Papa-Thema erledigt sich.
00:41:17: Also scheint ein Mann an meiner Seite zu sein.
00:41:22: der gut für mich ist.
00:41:23: Nee, alles gut.
00:41:25: Bene.
00:41:26: Bene.
00:41:26: Ich wollte auf jeden Fall eben auch die ... Silvester ist für mich einfach kälte.
00:41:29: Ich brauch Österreich.
00:41:30: Ich brauch das einfach.
00:41:32: Mein Traum wär's ja auch gewesen, alle zusammen auf einer Hütte und alle Pärchen zusammen, Freundeskreisen und so.
00:41:38: Einfach irgendwo eine urige Hütte in den Bergen und da einfach reinfeiern.
00:41:42: Das machen wir aber nächstes Jahr.
00:41:43: Wir haben nur nichts mehr gekriegt, jetzt so spontan.
00:41:45: Ja, ist ja auch immer über Jahre ausgebucht.
00:41:47: Okay, ich war auch bei einer Kartenlegerin.
00:41:50: Nein,
00:41:50: echt?
00:41:51: Ja.
00:41:52: Und sie hat gesagt, scheiße, mein Kurzzeitmittelzeitgedächtnis ist immer so kacke.
00:41:58: Ich hab's aufgenommen, aber es ist jetzt auch schon wieder, das war vor Weihnachten.
00:42:03: Was hat sie denn noch gesagt?
00:42:04: Also auf jeden Fall, all die Probleme, die ich in den letzten sieben Jahren hatte durch irgendwas, Sterne, Konstellation, die lösen sich jetzt auf.
00:42:13: Und dieses Jahr werde ich zu meiner tatsächlichen Kraft zurückkehren.
00:42:18: Und ich hab tatsächlich überlegt, was ist denn eigentlich so mein Urthema?
00:42:23: Was ist das, was ich mir wünsche, dass ich den Frauen vermittle?
00:42:26: Das ist so ein Zugang zu ihrer weiblichen Kraft.
00:42:30: Das mach ich jetzt wieder.
00:42:31: Ich hab dieses Instagram-Ding, hat mich total verwirrt, hab ich dann auch ... Sachen, die ich witzig finde gepostet, die aber inhaltlich überhaupt nicht getragen haben.
00:42:42: Also weil das ist nicht das, wofür ich stehe und da kehre ich jetzt zurück hin.
00:42:47: Sehr schön.
00:42:47: Also das ist ja auch irgendwie noch mal so ein Push.
00:42:50: Ob das jetzt stimmt oder nicht und ob das jetzt Humbug ist oder nicht.
00:42:53: Egal.
00:42:54: Und
00:42:54: selbst wenn du das jetzt nur glaubst und dadurch eben das anziehst, weil du es dann irgendwie, weil du da motiviert bist.
00:42:59: dann ist das ja auch schon eine gute Sache.
00:43:01: Meine hat zum Beispiel nämlich auch gesagt, als ich ihr geschrieben habe, ob sie Zeit hat.
00:43:06: Sie hat direkt gesagt, du hast einen Knoten in der Brust am Irak, geh dich bitte untersuchen.
00:43:10: Also lasse ich untersuchen.
00:43:11: Warst du beim Arzt?
00:43:12: Ja, jetzt war ja Silvester.
00:43:13: Ich habe aber meinen Arzt direkt in den Wurzeln abgeschrieben.
00:43:15: Ich sag, ich muss nächste Woche zu dir.
00:43:17: Hast du was gefühlt?
00:43:18: Ja, manchmal, manchmal nicht.
00:43:20: Aber du weißt dir nie, ne?
00:43:21: Du hast ja manchmal so ... manchmal spannen die Brüste ja und manchmal nicht.
00:43:26: Und dann keine Ahnung, also ... Ich werd auf jeden Fall jetzt die Woche hab ich einen Termin und dann lass ich mich mal strenen, alles durchchecken.
00:43:32: Blut, Lymphdrösen, Schilddrösen, alles möchte ich jetzt die Woche testen.
00:43:37: Hat sie gesagt, das ist ein guter Knoten oder ein böser Knoten?
00:43:39: Das
00:43:39: konnte sie nicht sagen.
00:43:40: Aber sie hat ja gesagt, ich werd schwanger, ich werd heiraten und beruflich, kracht es richtig bei mir gut und finanziell bombastisch, hat sie ja auch noch gesagt, deshalb muss es mir ja gut gehen oder nicht?
00:43:51: Dann
00:43:51: muss es ja eigentlich noch gut gehen.
00:43:53: Und wer weiß, ich habe ja schon seit einem Jahr das Gefühl, ich muss mich untersuchen lassen.
00:43:57: Hab's nie gemacht.
00:43:58: Wie oft lässt du dich durchchecken?
00:44:00: Na ja, in meinem Alter kriegst du Herausforderungen.
00:44:03: Echt?
00:44:04: Die kommen per Post.
00:44:05: Und dann musst du ... Oder musst nicht, kannst du auch sagen.
00:44:09: Aber die bieten dir einen Termin an.
00:44:12: Das ist super.
00:44:13: Ja, alle daraus immer dran denken.
00:44:15: Vorsorge, Vorsorge, Vorsorge.
00:44:17: Gerade wir Frauen.
00:44:18: Da hat mein Arzt mir eh was dazu gesagt, irgendwelche Studien.
00:44:21: Da hat er mir noch aufgequatscht.
00:44:23: Es ist einfach super, super wichtig und ich muss das jetzt auch machen.
00:44:26: Und ich werde berichten, ich hoffe, dass da nichts ist und dass da alles tiptop ist.
00:44:31: Aber selbst die Gewissheit ist ja schon mal gut, ne?
00:44:34: Ja,
00:44:34: absolut.
00:44:35: Wahnsinn, schön.
00:44:36: Haben wir viel aufgearbeitet jetzt.
00:44:37: Ja,
00:44:38: okay.
00:44:38: Dann auf und ab auf die Piste.
00:44:40: Yes.
00:44:40: Und
00:44:41: wir hören uns nächste Woche wieder.
00:44:43: Wenn es heißt, heißt Macho Latte.
00:44:46: Juhu, ich freu mich auf euch.
00:44:47: Bleibt gesund, lasst euch untersuchen und geht zur Wahrsagerin.
00:44:51: Alles auf einmal.
00:44:53: Tschüss.
00:44:53: Tschüss.
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