#37 Die Welt ist eine Scheibe

Shownotes

Amira hat den besten Geburtstagkuchen der Welt gebacken. Paula hat derweil eine Mama-Krise und wie ehrlich darf man eigentlich sein, wenn’s im Restaurant echt nicht schmeckt? Viel Freude beim Hören!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich hab wirklich das wiederwertigste Essen meines Lebens gegessen.

00:00:03: Was?

00:00:03: Ich hab früher so diese schwabbeln Qualen am Strand gesammelt in so einem Eimerchen.

00:00:07: Wenn du das machst und noch ein paar Muscheln dazu legst und einen toten Fisch und das drei Wochen in der Sonne stehen lässt und dann pürierst.

00:00:15: So hat das gerochen und geschmeckt, wirklich.

00:00:18: Ich kann nie wieder, was ja gut für die Meerestiere ist, irgendwie sowas essen wie Krabben oder so.

00:00:23: Geht nicht.

00:00:25: Hey, hier sind Amira Ali und Paula Lambert.

00:00:29: Und du hörst Eist-Macho-Latte.

00:00:31: Deine wöchentliche Dosis Liebe, Leben und Happiness.

00:00:35: Viel Spaß.

00:00:40: Ich sollte eigentlich, das sage ich dir, bevor wir unsere Hörerinnen begrüßen, in Köln sein jetzt.

00:00:48: Ich sollte in Köln sein und das hat nicht geklappt.

00:00:50: Und weiß, warum?

00:00:51: Rate.

00:00:52: Warum?

00:00:53: Zug.

00:00:53: Genau.

00:00:54: Zug.

00:00:54: Du bist in Berlin, du fährst Bahn, kann doch nur daran liegen.

00:00:58: Ich habe es versucht.

00:01:00: Ich habe es viele Stunden versucht.

00:01:02: Es war offenbar ein größerer Einsatz auf der Strecke.

00:01:05: Wahrscheinlich nichts Gutes, nehme ich an.

00:01:07: Das heißt ja immer Personen auf der Strecke.

00:01:09: Also unbefugte Personen auf der Strecke.

00:01:11: Ich nehme an, dass davon nicht mehr so viel war.

00:01:14: von den Personen, also weil es hat stundenlang gedauert, bis Züge fuhren und beziehungsweise es fuhr einer, der war so voll, das war ein bisschen wie mit der japanischen U-Bahn.

00:01:25: und dann dachte ich, ach komm, dann nehme ich einfach den nächsten und dann fuhr der nicht, dann habe ich einen verpasst, weil die mich zu einem anderen Gleis geschickt haben und dann der letzte, da wäre ich so um halb drei.

00:01:35: in Köln gewesen und dann dachte ich, okay, ich gebe jetzt Ziel mit auf.

00:01:38: Scheiße.

00:01:39: Also, weil es wäre ein wichtiger Termin gewesen.

00:01:41: Möchtest du dir verraten, welcher Termin?

00:01:42: Es

00:01:43: wäre ein Podcast gewesen mit Katja Brückhardt und das hätte ich wahnsinnig gerne gemacht.

00:01:48: Tja, ja.

00:01:49: Ihr kann nicht verstehen, sie ist nämlich eine sehr, sehr coole Socke.

00:01:52: Ich mag sie sehr.

00:01:52: Wir sind ja auch ein Nachbarn und deswegen, ähm, wer hättest du sicherlich viel Spaß mit ihr gehabt?

00:01:58: Aber ihr kennt euch ja auch schon, oder?

00:01:59: Länger wahrscheinlich auch schon.

00:02:00: Nee, nee, wir haben uns weder getroffen noch jemals gesprochen.

00:02:03: Sag ihr bitte, liebe Grüße und es tut... Ich bin mir wahnsinnig leid, das ist einfach.

00:02:06: Es war von Anfang an unterm schlechten Stern.

00:02:08: Schade.

00:02:09: Also jetzt erst mal herzlich willkommen, liebe Zuhörende.

00:02:12: Bei einer neuen Folge von Eist Matschulatte und es ist ein, zumindest in Berlin, ein schöner sonniger Tag, auch wenn ich lieber in Köln wäre.

00:02:21: Zuhörende?

00:02:22: Ja.

00:02:22: Hörerinnen?

00:02:23: Was ist da heute los?

00:02:24: Zuhörende?

00:02:25: Aber das mache ich immer.

00:02:26: Fällt dir nicht

00:02:27: auf?

00:02:27: Nee, ist mir noch nie aufgefallen.

00:02:29: Manchmal mache ich dann Zuhörerinnen und Zuhörer oder Ärzte und Ärztinnen.

00:02:33: Manchmal auch so.

00:02:34: Okay, ist ja jedem selber überlebt.

00:02:36: Nein, auf Gag.

00:02:37: Also ich will dann zähle ich beide Geschlechter auf, aber dieses Zuhörer-Innen, das würde ich jetzt so nicht

00:02:43: sagen.

00:02:43: Ich finde aber Zuhörende oder so ist eine schöne Form, um alle zu begrüßen.

00:02:49: Ja, das ist okay, das finde ich ja noch okay.

00:02:52: Oh, klingelt's.

00:02:53: Warte mal ganz kurz, es klingelt.

00:02:54: Ich mach die Klingel auf im

00:02:55: Wachhund.

00:02:56: Ja, geh ruhig.

00:02:57: So, wir haben einen schönen Tag in Berlin, das wollte ich sagen.

00:03:02: Wie sieht's in Köln aus?

00:03:03: Ja, bescheuert.

00:03:04: Das wird echt schrotter.

00:03:05: Ich muss aber zum Glück ... Was heißt zum Glück?

00:03:07: Aber ich krieg eh nicht so viel mit vom Wetter.

00:03:10: Ich bin echt viel am Machen und Tun.

00:03:12: Kann auch nicht so wirklich über vieles reden.

00:03:14: Aber ich hatte ja wirklich die letzten Tage Nachtschichten wieder.

00:03:18: Das ist ja wieder die Zeit.

00:03:19: Es wird draußen kalt.

00:03:21: Das bedeutet, meine Kinder haben Geburtstag.

00:03:23: Das bedeutet, ich bin wieder am Backen.

00:03:25: Und das hat diesmal wirklich so richtig gelgeklappt.

00:03:28: Ich hab nämlich den Globus für meinen Sohn.

00:03:31: gebacken.

00:03:31: Ja,

00:03:32: ich fand das Wahnsinn.

00:03:33: Also für alle, die es nicht gesehen haben, guckt auf Amiras Instagram.

00:03:36: Da steht mein Wow.

00:03:38: Und zu Recht, es ist nämlich ein Kugelrunderkuchen in Form der Welt.

00:03:43: Und die Wölkchen?

00:03:44: sind die aus Zuckerwatte oder aus Abschminkwatte?

00:03:46: Das habe ich mich gefragt.

00:03:47: Zuckerwatte, ja, ja.

00:03:52: Okay.

00:03:53: Cool.

00:03:53: Die Zuckerwarte, die sind ... Die

00:03:54: hinterher sind eingefallen.

00:03:55: Scheiße, wir hätten doch Zuckerwarte nehmen können.

00:03:58: Aber ich hatte natürlich keine.

00:03:59: Das war aber eine Last Minute Idee dieser Globus.

00:04:02: Ich hab mir das in den Kopf gesetzt.

00:04:03: Ich hab meinen Sohn gefragt.

00:04:04: Ich frag ja jedes Jahr, was wünschte euch?

00:04:06: Ich weiß ja schon ungefähr, was haben die für Themen, was haben die gerade für Interessen?

00:04:08: Die beksen ja auch immer ständig.

00:04:10: Und weiß ja, Flanken, total großes Thema, Erde, Länder, liebt er ja.

00:04:15: Da ist mir ein Globus.

00:04:16: Und dann hab ich ihn gefragt, was möchtest du denn für eine Torte dieses Jahr haben?

00:04:18: Hat er gesagt, die Welt.

00:04:20: Weißt du was?

00:04:21: Soll ich dir die Globus machen?

00:04:22: Ja!

00:04:23: Okay, alles klar!

00:04:24: Und hab dann alles so vorbereitet, hab so eine runde Backform besorgt, hab sogar noch meinen Coach den Eddy angerufen, von dem ich gekocht wurde fürs Promi backen und nochmal ein, zwei Tipps abgeholt.

00:04:35: Genau, und dann hab ich's einfach gewagt und ich war überrascht, wie recht einfach das war.

00:04:40: Also es war wirklich nicht schwer.

00:04:42: Ich hab aber tatsächlich bisschen übertrieben, weil ich hab halt auch alle Kontinente nachgestellt.

00:04:47: Ja, also diese Art minutiöse Leidenschaft geht mir ab beim Tortenbacken.

00:04:53: Muss ich zugeben.

00:04:54: Die

00:04:54: hab ich aber auch wirklich nur, wobei doch für eine Freundin würde ich es vielleicht auch noch machen, wenn es irgendwie ein Rundergeburtstag ist oder ein riesen Ereignis, aber einfach so back ich so einen Kuchen nicht.

00:05:03: Das kann ich wirklich nur für meine Kinder.

00:05:05: Da sitze ich nachts da, drückt mir da irgendwie die Skizzen von den Kontinenten aus, mal sie danach ein bisschen kleiner, weil mein Globus ja nicht so groß ist denn.

00:05:13: Oder der war schon riesig am Ende.

00:05:15: Und bis mir dann eingefahren ist.

00:05:16: haben ja doch jetzt auch einfach irgendwelche sieben Kreise machen können und da irgendwie irgendwas reinsteht.

00:05:20: Nein, ich wollte Italien, ich wollte eine Stiefel, ich wollte Afrika.

00:05:23: Ich hab dann ja auch die Flakken in die Länder gesteckt, wo die dann liegen.

00:05:28: Und für das?

00:05:29: Also es war eine Toparbeit.

00:05:31: Er hatte genau fünf Minuten noch nicht mal Zeit, sich diese Torte anzugucken, weil natürlich alle dann essen wollten, die Kinder.

00:05:36: Ich habe aber viele Videos und Bilder gemacht.

00:05:38: Das gucke ich mir mit ihm noch mal in Ruhe an, wenn er kommt.

00:05:40: Genau, das war auf jeden Fall mega cool.

00:05:43: Was war das für Creme?

00:05:43: Das habe ich mich gefragt.

00:05:45: Also ich habe ihn natürlich auch gefragt, was er sich wünscht für den Geschmack.

00:05:47: Er hat gesagt, er möchte Schokokuchen mit Erdbeeren.

00:05:50: Und dann lasse ich, okay, es muss ja auch ein Teig sein, der gut zu schneiden ist und gut zu formen ist, zu bestreichen und nicht bröckelt.

00:05:56: Dann habe ich Sacherböden gemacht.

00:05:59: Also Schoko gucken nach Sacherart und Erdbeerbuttercreme.

00:06:02: Lecker.

00:06:03: Eigentlich gar nicht so schwer.

00:06:04: Wirklich nicht.

00:06:04: Kann man nichts mit falsch machen.

00:06:05: Ja,

00:06:06: so, das waren meine letzten Tage und ... Also,

00:06:08: meine Erde wäre nicht rund gewesen.

00:06:10: Bestimmt mit dieser Backform hätte es das auch hingekriegt.

00:06:12: Ganz einfach.

00:06:13: Es gibt so viele Tipps, so viele kleine Tricks, und die helfen dir dann.

00:06:16: Sag mal, ich bin zum ersten Mal, ja ... Teenager-Mutter.

00:06:21: Und ich hab die ganze Zeit gedacht, okay, das ist easy.

00:06:23: Guck mal, wie süß sie sind.

00:06:25: Wir haben so ein Bombenverhältnis, sehr vertrauensvoll und so weiter.

00:06:28: Es hat sich um hundred-achtzig Grad gedreht, plötzlich, bei dem einen, nicht bei dem anderen.

00:06:34: Und ich lass mich auch so ein bisschen hertreiben, wie so die Sau durchs Dorf.

00:06:40: Ich mach auch so komische Sachen, wo ich denke, hey, woher kommt denn diese Wut?

00:06:44: Also, dass ich so extrem wütend werde, weil ich sehe, es wird um eins irgendwie noch online sein, obwohl morgen Schule ist und hab so dieses ganz starke Gefühl des totalen Scheiterns und das überhaupt nicht mehr Teil des Lebens sein.

00:07:01: Ich glaube, das ist wahrscheinlich Teil des ganzen Abnabelungsprozesses und so weiter.

00:07:08: Es bestürzt mich nur insofern, als dass ... dass mich völlig aus dem Nichts trifft.

00:07:13: Und ich bin, ich schleiche durch mein Haus wie so eine Fremde, weil ich auch gar nicht, ich bin gar nicht mehr willkommen so.

00:07:22: Das finde ich total krass, das Gefühl.

00:07:24: Aber wie dir das so knallhart gesagt, oder wie äußert sich das?

00:07:27: Ja, also schon in dem Sinne, dass ich mich aus allem raushalten soll.

00:07:33: Ich finde das, also für mich ist das ein super schwieriger Grad, weil ich natürlich, ich will immer da sein, ich will ... Wahrscheinlich, also ich bin sicher auch viel zu kontrollieren so in meinem, oh Gott, es muss sicher sein, es muss gut sein.

00:07:45: Ja, auch wenn jemand volljährig ist vor dem Gesetz, leben wir halt trotzdem zusammen.

00:07:50: Ich bin verantwortlich dafür, dass das zum Beispiel in der Schule klappt, finde ich zumindest zu einem Teil, natürlich ist man mit achtzehn.

00:07:58: für das eigene Schicksal selber verantwortlich, ganz klar.

00:08:01: Vielleicht muss ich das auch echt einfach komplett loslassen.

00:08:04: Aber was mich so ärgert, ist diese Funktion als Kreditkarte einerseits.

00:08:11: Das ist das einzige, wofür ich so nützlich bin und bei allem anderen.

00:08:16: Ich werde nicht begrüßt, es wird mir nicht gute Nacht gesagt.

00:08:21: Wir sehen uns praktisch überhaupt nicht.

00:08:23: Ich finde es richtig schlimm gerade.

00:08:25: Aber das klingt ja so immer sauer, oder ist das normales Teenagerverhalten, dass sie keinen Bock haben?

00:08:29: Ja, ja, genau.

00:08:30: Die totale Bockigkeit, genau.

00:08:32: So die totale Bockigkeit.

00:08:34: Ich kann natürlich auch diesen fehlenden Vater nicht ersetzen.

00:08:39: Also der ist ja emotional total abwesend.

00:08:42: Und das kommt jetzt sicher auch hoch, aber...

00:08:46: Was tut mir richtig leid?

00:08:47: Ich würde dich gerne drücken jetzt.

00:08:52: Oh Gott, ich höre gleich die

00:08:53: Hörer

00:08:53: auf.

00:08:54: Ich finde das so schwierig, weil ich natürlich Klappe

00:08:57: brauche.

00:08:58: Ich weiß ja, um auch meinen Anteil, dieses viel zu sehr Festhalten, dieses Beschützen wollen, das ist alles bescheuert, ich muss das aufhören.

00:09:09: Aber ich finde das so schwer, den Mittelweg zu finden.

00:09:13: Ich bin entweder zu droll, dann schrei ich rum und sag, was soll das hier?

00:09:17: verdammt noch mal?

00:09:19: Geh vernünftig zur Schule, nie lernst du bla, bla, bla.

00:09:25: Und diesem Gefühl, okay, ich sollte jetzt einfach ... Entschuldige, einfach mein Leben leben.

00:09:33: Ich muss mich hier auch nicht abmelden.

00:09:36: So, tschüss, ich geh jetzt, weil das ist ihm egal.

00:09:40: Ich könnte auch einfach weggebleiben für was Wochenende, was natürlich tolle Freien werden.

00:09:46: Aber gleichzeitig hab ich so ein schlechtes Gewissen.

00:09:48: Darf ich das?

00:09:50: Und ist das nicht mehr so?

00:09:50: gebraucht

00:09:51: werden?

00:09:52: Schmiert ab.

00:09:53: Schön wär's.

00:09:54: Es gibt ja Tausend Lebewesen, die mich hier noch brauchen, die Hunde, die Katzen.

00:09:59: Ich glaube, das macht das auch noch mal schwerer, dass ich mich darauf verlassen muss, dass er sich dann kümmert um die Hunde, wenn ich tatsächlich weg muss und so.

00:10:09: Das ist alles so...

00:10:12: Ja, also ich kann ja leider keine geben, meine Kinder sind nicht in dem Alter.

00:10:16: Ich hab das noch nicht durch.

00:10:17: Wir waren beide vielleicht Teenager, nur ich glaube, wir waren ja beide in dem Alter gar nicht in so einem Verhältnis zu unseren Eltern, dass wir diese Ebene so hatten, dass sie da irgendwie mal wegbrechen konnte, weil wir sie ja irgendwie nie so richtig hatten.

00:10:31: Deswegen können wir ja auch noch nicht mal aus unseren Erfahrungen zerren, was da in einem vielleicht vorgeht.

00:10:35: Und Jungs sind auch noch mal anders als Mädchen.

00:10:37: Ganz anders in der Pubertät.

00:10:39: Deswegen würde ich wirklich bitte Mami's da draußen mit Teenager-Söhnen oder die vielleicht erwachsende Söhne haben und das durchhaben.

00:10:45: Gebt der lieben Paula ein bisschen, ein bisschen Stärke und ein bisschen Geschichten eurer Erfahrungen.

00:10:50: Das würde sicherlich helfen.

00:10:52: Ja,

00:10:52: Ratschlag.

00:10:54: Ich bin echt...

00:10:55: Ich weiß auch nicht, was man da...

00:10:57: Das ist, als würdest du... Wärst du nicht mehr existent?

00:11:02: Oh Mann, verdammte Mai, es geht der Hals auch so zu.

00:11:05: Also hast du es einfach raus.

00:11:06: Wenn

00:11:07: ihr Tipps habt, schreibt an iml.de.

00:11:13: Ich bin echt dankbar, weil ich dieses Gefühl auch nicht kenne.

00:11:17: Ich bin mir sicher, dass es besser wird.

00:11:18: Das ist aber nichts, was du jetzt gerade hören magst oder was ihr jetzt gerade hilft.

00:11:23: Ich glaube nämlich wirklich, dass du zwei ganz kompetente, tolle Männer großziehst ja gerade, die glaube ich auch selber gerade mit sich selber viel zu tun haben und dieses Erwachsen werden.

00:11:34: Wasser rummer, ne?

00:11:35: Vielleicht die erste Liebe Wasser rummer.

00:11:36: Da ist ja alles möglich hier dabei.

00:11:38: Da passen ja so viele Dinge.

00:11:39: Wenn die da irgendwie tagsüber unterwegs sind, weißt du ja gar nicht mehr, was die so machen.

00:11:42: Ob die da irgendwelche Geschichten haben, irgendwelche Mädels, irgendwelche Jungs, Gruppen klicken, Wasser auch immer.

00:11:47: Da steckt man nicht mehr so wirklich drin und da muss man loslassen.

00:11:50: Das ist das schlimmste für eine Mama.

00:11:53: Loslassen.

00:11:54: Du opfasst ja irgendwie, das solltest du aufgeben, wenn du es da rauslässt.

00:11:58: Das war bei mir der erste Schritt im Kindergarten.

00:12:00: Ich hab geholten nur bei der Besichtigung dieses Kindergarten.

00:12:03: Ich bin rein, hab den Geruch gerochen und hab geholten wie ein Baby.

00:12:07: Und er hat mich ausgelacht.

00:12:10: Der geht ja noch nicht mal heute, es geht ja heute nicht los.

00:12:12: Das versteht man einfach nicht, wenn man nicht Mama ist.

00:12:16: Ja, ich denke auch immer, das ist natürlich bei Leuten, die unsere Kindheit hatten, noch mal schlimmer.

00:12:21: Aber wenn ich die Garantie hätte, er kümmert sich so um sich.

00:12:27: Und die Schule, und es läuft alles weg, glaub ich, auch beruhigte, aber dadurch, dass sie überhaupt nicht mehr weiß, was in der Schule passiert.

00:12:34: Und dass er eh nie so ein Thema war, was interessant war in deren Leben.

00:12:38: Ich fühl mich, nee, ich glaube, weißt du was?

00:12:40: Ich glaube, ich fühl mich einfach so gescheitert.

00:12:43: Das kommt jetzt so raus.

00:12:44: Gescheitert?

00:12:45: Ja, so, dass ich das so verkackt habe, dass es jetzt passiert, aber es ist wahrscheinlich relativ häufig, dass die Jungs dann auch so schweigen und

00:12:55: alles.

00:12:55: Ja, in welcher Form, in welcher Hinsicht war kackt.

00:12:59: Das muss ich noch mal genau erklären.

00:13:00: Weil ich den auch viel zu viel ... Ich hab den ja den Arsch hinterhergetragen.

00:13:05: Und das ist natürlich auch kacke.

00:13:06: Ich

00:13:06: finde, das hilft natürlich keinem jungen Menschen, ne?

00:13:10: Weil genau das ist es ja, wir sollten nicht die Probleme unserer Kinder lösen, sondern wir sollten ihnen quasi die Fähigkeit mitgeben, sie selber lösen zu können oder die Skills dazu.

00:13:20: Ich mach das so in Kleinigkeit.

00:13:21: Sorry, ich hab halt einfach drei, vier, fünf Jahre ihr Kinder.

00:13:24: Wenn der nicht schafft seine Schuhe anzuziehen, dann sag ich, ich probier's weiter und ich sitz da nebenan, dann sag ich, du musst das ja selber hinkriegen.

00:13:31: oder dann mach man Kompromiss, ich mach einen, du den anderen.

00:13:34: Also so ein bisschen mitgeben.

00:13:36: Und wenn man das sich überlegt, wenn du das ganz mit Hausaufgaben immer machst, mit Zimmeraufräumen, mit allemmöglichem, mit Kochen, Essen, Herrichten, Wäsche waschen, dann sind die immer mal komplett aufgeschmissen und kriegen das nicht gebacken.

00:13:48: Deswegen musst du den ja fast einfach jetzt ins kalte Wasser werfen.

00:13:52: Er muss ja eigentlich auf die, sorry, dass ich so sage, auf die Schnauze fliegen.

00:13:55: Ja, nee, du hast völlig recht.

00:13:56: Voll.

00:13:57: Und was willst du?

00:13:58: Willst du, dass der irgendwann mal mit dreißig noch bei dir wohnt, nichts hinkriegt, keine Frau denn aushält?

00:14:04: Er im Job nicht klarkommt, weil er denkt, das ist ja alles so einfach gewesen immer.

00:14:08: Und ich kann es gar nicht selber, ich hab sie stärker gar nicht.

00:14:11: Das bringt ja dir nix, das bringt ihm nix.

00:14:13: Und deswegen muss der jetzt, glaub ich, mal so richtig ins Bootcamp.

00:14:18: Lebensbootcamp.

00:14:20: Ja, ja, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast,

00:14:22: du hast, du

00:14:22: hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast,

00:14:37: du hast, du hast, du hast, du hast, du

00:14:38: hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast,

00:14:40: du hast, du hast, du hast, du hast,

00:14:42: du hast, du hast, du hast, du hast, du hast, du hast Ja, aber du hast natürlich recht.

00:14:46: Das weiß ich ja auch intellektuell.

00:14:48: Das Problem ist dieses Gefühl dabei.

00:14:51: Das überlebt ja immer so.

00:14:52: Ich glaube, ich halte einfach meine Schnauze.

00:14:54: Das gestern Nacht war mein letzter Eingriff, muss man sagen.

00:14:58: Ich sorge dafür, dass ihr Essen da ist.

00:15:01: Das kann man sich kochen, wenn man kochen will.

00:15:03: Man muss nicht verhungern, wenn man den Kühlschrank öffnet und ansonsten mache ich mein Ding.

00:15:07: Fertig.

00:15:08: Das ist wirklich so

00:15:09: krass.

00:15:10: Und da siehst du mal wieder, dass alles so seine Fondnachteile hat.

00:15:13: Die eine machen das extrem und das andere extrem.

00:15:15: Und wenn die überlegt, ich hab mit acht schon mal eine Brut im Morgen selber geschmiert und bin dann zur Schule zu Fuß gelaufen.

00:15:21: Oder nach Hause, ob Wind, Wetter, Schnee.

00:15:24: Und das ist ja etwas, was uns ja so stark gemacht hat.

00:15:27: Also mich kannst du überall hinschicken.

00:15:29: Ich werde überall klarkommen.

00:15:30: Und das lieb ich so an mir.

00:15:32: Und das habe ich ja eigentlich nur dank dessen, dass meine Mutter mich so erzogen hat.

00:15:37: ja auch gar nicht anders, weil sie muss ja arbeiten.

00:15:40: Wir mussten ja unsere Armbrot dann selber machen oder so, wenn sie dann irgendwie noch einen Tanzkursabend hatte.

00:15:44: Und wir haben uns selber beschäftigt.

00:15:46: Und genau das ist es halt einfach, was eigentlich dann einen sehr selbstständigen Menschen ausmacht.

00:15:52: Und das ist aber meistens bei den Jungs immer schwieriger, weil Mami's die kleinen Jungs immer so gerne bemuttern wollen.

00:15:59: So auch mein kleiner Junge und so.

00:16:01: Ich glaube auch nochmal anders, dass Mutis mit Söhnen anders umgehen als jetzt mit den Töchtern.

00:16:05: um ehrlich zu sein.

00:16:08: Ich würde mich interessieren, wie ich mit einer Tochter wäre.

00:16:10: Ich

00:16:10: glaube, mit einer Tochter wären wir ein bisschen härter.

00:16:12: Und die Männer sind wiederum mit dem Meer ein bisschen weicher und mit den Jungs her.

00:16:16: Es ist halt evolutionär, vielleicht so ein bisschen ... Ja, ich

00:16:21: glaube, wenn man sich selber drin sieht und weiß, was auf das und das geht.

00:16:26: Ja, genau.

00:16:28: Aber natürlich, klar.

00:16:29: Und das habe ich, das ist so echt eine große, eine Reue, dass ich zu viel aufgefangen habe.

00:16:36: Aber sind beide so?

00:16:37: Nee, der andere war ja sowieso während der Pubertät im Internat.

00:16:42: Das war, glaube ich, auch gut.

00:16:44: Den konnte ich viel besser loslassen, der kleine.

00:16:46: Und ich war uns halt super nah.

00:16:49: Darum tut es auch so weh jetzt.

00:16:50: Und wie zweitgeborene halt manchmal so sind, die kleinen Schelme, süß, die kleine Prinz.

00:16:57: Das Phänomen habe ich aber auch im Freundeskreis, dass sie, das ist mit den Erstgeborenen irgendwie leichter ist.

00:17:01: Und der zweite Geborene, der hat halt auch eine andere Persönlichkeitsstruktur.

00:17:05: Und dann sind es häufig die, die einfach noch mehr verwöhnt wurden und dann so ein bisschen ... Ja, ich mache

00:17:12: mir da auch wirklich ernsthafte Sorgen.

00:17:15: Immer mehr, muss ich ehrlich sagen, weil ich habe das ja nicht komplett alleine in der Hand, wie meine Kinder werden.

00:17:20: Sondern sie verbringt ja auch sehr, sehr viel Zeit mit dem Papa, was auch super ist und was auch wichtig ist.

00:17:25: Und der ist in uns weg des Ganzen.

00:17:27: Aber das ist halt Anarchie darüber.

00:17:30: Also, da gibt es keine Regeln.

00:17:32: Da krieg ich morgens Videos geschickt, wie der schon mit der Chipspackung rumrennt.

00:17:36: Wenn ich die Kinder frage halt, so, ja, bis Nachts Süßigkeiten, bei Papa in der Schublade, in dem der Bett gibt's immer Süßigkeiten.

00:17:42: Was hast du gefrühstückt?

00:17:43: Schokolade.

00:17:44: Also, ne, das ist halt ... ganz anders.

00:17:46: Das ist ja da drüben wie Ferienlager ohne Eltern, die können tun und lassen, was sie wollen.

00:17:52: Und es kam jetzt schon das erste Mal vor, dass mein Sohn zu mir sagte, als er wollte Süßigkeit, dann habe ich gesagt, ne, es gibt jetzt keine Süßigkeiten.

00:18:00: Hat er gesagt, ja, dann gehe ich ins Papa Haus, weil er kriege ich Süßigkeiten.

00:18:04: Boah.

00:18:04: Oder ja, dann bei Papa darf ich das und das.

00:18:06: Nein, da hätte ich mal angeguckt.

00:18:07: Da wurden meine Augen aber ganz groß.

00:18:09: Und ich sag so, jetzt hast du mir mal zu kleiner Mann, ne?

00:18:11: Das hier ist Mama Haus.

00:18:13: Und hier herrschen Mamas Regeln.

00:18:14: Und im Papa Haus herrschen Mamas Regeln.

00:18:17: Hast du mich verstanden?

00:18:18: Ja.

00:18:20: Das muss so super schwierig sein für Kinder, oder?

00:18:23: Bei uns war es ja auch so, der Vater, als er noch so aktiv war, ist viel... Da gibt es halt Sachen nicht und da werden Sachen gemacht.

00:18:33: Da wird aber auch alleine im Dunkeln irgendwie zum Sport gegangen.

00:18:36: als sehr kleines Kind.

00:18:37: Das fand ich dann auch schwierig.

00:18:39: Ja, und ich glaube, das ist echt super schwer für Kinder, dann sich da so durchzuwurscheln, weil natürlich als Kind willst du das Beste oder das für dich am angenehmsten ist, ne?

00:18:50: Und wenn du dann sagst, hier kann ich Süßigkeiten haben, hier kriege ich aber vorgelesen, hier kann ich nonstop ferngucken, hier aber basteln, keine Ahnung, das muss ein kniffliger Gang sein.

00:19:00: So,

00:19:00: ja, und ich hab da echt bisschen Sorge, was das da vielleicht auf Dauer anrichten will.

00:19:05: Ich meine, sie lieben es abgöttig und manchmal habe ich halt einfach das Gefühl, dass ich die Unkohle bin.

00:19:10: Weil halt bei mir gibt's Regeln, bei mir gibt's Grenzen, bei mir gibt's halt keine Süßigkeiten, einfach so im Tag verteilt, wenn dann da vielleicht mal so, hier kannst du ein Schokoriegel haben, nach dem Essen aber dann auch, dann wird normal gegessen, man kann sich nicht irgendwie aus dem Menü bestellen, was sich jetzt koche, sondern gegessen wird, was wir zusammen entscheiden, was wir essen wollen und so Sachen halt, ne?

00:19:29: Also das gibt halt einfach Regeln und es gibt Schlafenszeiten, es gibt auf, es gibt Zeit, wo wir aufstehen und wo wir uns fertig machen.

00:19:37: Also Kinder brauchen das, ne?

00:19:38: Kinder brauchen Struktur und Ordnung und die brauchen Ablauf.

00:19:41: Gerade Jungs, genau die brauchen das.

00:19:43: Die sind ja komplett lost, wenn die keine Regeln haben.

00:19:45: Komplett lost.

00:19:47: Das sind ja genau diese Männer, die dann irgendwann mal komplett durchdrehen oder depressiv werden, weil du einfach grenzen und strukturen in deinem Leben brauchst.

00:19:53: Da hilfst ja deinem Kind damit nicht.

00:19:57: Hast du tausend Prozent dich besser gemacht als ich?

00:20:00: Ich bin ja noch nicht fertig.

00:20:01: Ja, gut, aber jetzt... Ich kann

00:20:02: mich nicht mit dir noch nicht vergleichen.

00:20:04: Ich muss das erst mal so lange machen, wie du es machst.

00:20:06: Ich mach das erst ein paar Jahre.

00:20:07: Ja,

00:20:07: ich kann nur sagen, alleine erziehen sein ist einfach scheiße.

00:20:11: Gott, glaub ich dir wirklich.

00:20:12: Aber du musst auch an der Seite, so wie du sagst, auch das, was ihr habt, dieses enge Verhältnis und so, das ist ja auch schon etwas, was du da erreicht hast, was wundervoll ist und was dich, glaub ich... später halt bezahlt macht, dass deine Söhne auch gerne nach Hause kommen werden, wenn sie ihre Familien haben, wenn sie ihre Kinder gerne zu dir bringen.

00:20:28: Wenn du so willst sehen, es werden diese Tage kommen, wo ihr dann alle zusammensetzt, du dann irgendwie ein Enkelkind auf den Schuss hast und dir denkst, ja, die kommen einfach gerne noch zu mir.

00:20:36: Und das ist das, was du halt auf einen Long Run siehst und nicht jetzt im Short Run, was du halt quasi da geschaffen hast, diese Connection, diese Bindung.

00:20:46: wie sie im Leben klarkommen werden.

00:20:47: Das ist noch mal natürlich was anderes, aber die Verbindung, die sie mit dir haben, ist ja auch was Tolles, was wundervolles, was du geschaffen hast.

00:20:54: Und du zeugt jetzt nicht alles schwarz mal, meine Liebe.

00:20:56: Du hast da schon was ganz Tolles geschaffen und du hast alleine zwei Söhne großgezogen.

00:21:02: Das ist meine absoluten Respekt und meine Hochachtung.

00:21:06: Du kannst verdammt noch mal stolz auf dich sein, wirklich.

00:21:09: Sei stolz auf dich.

00:21:10: Gerade komme ich mir vor wie Dr.

00:21:11: Frankenstein.

00:21:13: Ich hab das Monster geschaffen, aber ich bin das Monster.

00:21:16: Du gehst zur Therapie, ne?

00:21:18: Ich

00:21:18: war schon länger nicht, und ich sollt wieder.

00:21:20: Absolut.

00:21:21: Hab ich auch schon drüber nachgedacht, weil ich brauche Ablösungstherapie.

00:21:25: Macht das?

00:21:25: Ja.

00:21:26: Definitiv.

00:21:26: Ich würde

00:21:27: dir sogar empfehlen, zur Familientherapie zu gehen mit den Kindern.

00:21:30: Aber das werden die wahrscheinlich nicht wollen, oder so die Jungs.

00:21:33: Würde auch mal.

00:21:34: Ähm,

00:21:35: ja, ja, hab ich auch schon drüber nachgedacht.

00:21:37: Doch, vielleicht schon, ja.

00:21:40: Ja, ich schreibe dir gleich.

00:21:42: Ja, mach das.

00:21:43: Und halt, natürlich schaffst du das, wirklich.

00:21:46: Ja, es ist ja sowieso der Zug ist abgefahren.

00:21:49: Also ich meine mit achtzehn und ein zwanzig Preuz auch nicht mehr.

00:21:53: Womit ziehen kannst du die nicht?

00:21:54: An

00:21:54: Schaden da ist es da.

00:21:56: Ne, genau.

00:21:56: Und was gut gelaufen ist, ist auch da.

00:21:58: Das geht so noch ums Feintuning eigentlich.

00:22:01: Krass.

00:22:01: Das fühlste ich gerade, also du erklärst es gerade so, man hat jetzt

00:22:03: ein Bild.

00:22:04: Ja, ist ja gar kein Problem.

00:22:05: Ich glaube, dafür gehen viele durch und das ist interessant.

00:22:08: Ich finde es auch super spannend.

00:22:09: Und wenn nicht, dann skippen sie es halt.

00:22:10: Aber wir müssen schon auch mal darüber reden und ich finde es so krass interessant.

00:22:13: Man kann jetzt eigentlich abschließend dazu sagen, du fühlst dich gerade wie an der Kasse.

00:22:17: Du kriegst die Quittung und deinen Leistungszeugnis vom Mutter da sein.

00:22:21: Ja.

00:22:21: Also wie es wäre, hättest du jetzt ein paar schlechte Noten gekriegt im Zeugen des Mama- und

00:22:25: Super-Schlecht-Noten.

00:22:26: Nein.

00:22:27: Hör auf damit.

00:22:28: So.

00:22:28: Es gibt ja immer mehrere Fächer.

00:22:31: Ja, das stimmt.

00:22:32: Das stimmt.

00:22:35: Aber ein paar Sechsen habe ich angefangen.

00:22:37: Oder sagen wir fünf.

00:22:39: Sechs ist glaube ich nicht.

00:22:40: Aber wenn es drei, fünf sind von zehn Fächern, ist das trotzdem eine ganz gute

00:22:46: Bilanz.

00:22:46: Ja, also gestern, nachdem das war eine Sechs, ganz klar.

00:22:50: Aber naja, ich sage es dir ja du.

00:22:53: Hey, wie war denn euer Urlaub?

00:22:54: Ach

00:22:55: ja, stimmt, ich war im Urlaub.

00:22:57: Es waren drei Tage, das war viel zu kurz.

00:22:59: Ich habe an Tag eins eine wahnsinnige Allergie im Gesicht gekriegt.

00:23:04: Ich weiß nicht, wo gibt es Stress?

00:23:05: Maybe.

00:23:06: Doch, ich hatte richtig, es war alles geschwollen und rot und dann hat sie die ganze Zeit so gejuckt.

00:23:12: Und ich finde ja, Juckreiz, der so permanent ist, das macht einen Wahnsinnig, ist im Hintergrund.

00:23:16: Was dein

00:23:17: Gesicht hat gejuckt.

00:23:18: Ja, ja, es juckt auch immer noch.

00:23:19: Siehst die roten Platteln hier.

00:23:22: Von Namen ist das ganz rot und schuppig und ich habe keine Ahnung wogegen.

00:23:25: Ich hatte das neulich in Österreich doch schon mal, als ich Kürbiskerne gegessen habe.

00:23:30: Habe ich hier aber nicht, aber das muss ich noch ganz kurz erzählen.

00:23:32: Ich habe wirklich das widerwertigste Essen meines Lebens gegessen.

00:23:36: Wir waren in einem Restaurant in Rom und es gibt sicher ganz, ganz viele tolle Restaurants.

00:23:42: Es gibt auch echt viele ... Wir waren im Restaurant, das hat einen Michelin-Stern.

00:23:47: Da waren wir letztes Jahr schon und ich fand das super lecker.

00:23:50: Nicht sensationell lecker, aber super lecker und irgendwie so schrullig.

00:23:53: Ich wollte da gerne noch mal hingehen.

00:23:55: Und dann haben die sich interessanterweise an meinen Partner erinnert.

00:24:01: Ich dachte schon, oh Gott, was hat er getan?

00:24:03: Weil manchmal, wenn er sehr gut gelaunt ist, ist es so, yay.

00:24:06: Aber sowohl der Sommelier als auch der ... Oberrestaurant Heini wussten noch genau, dass er, dass wir da waren von einem Jahr, einmal in Rom.

00:24:16: Dann haben die uns irgendwann, es war so ein neun Gangmenü, Angang vier, gab es einen, also Artischocken, liebe ich, Birnen, liebe ich, mit Provolone, irgendwie so ein Käse geschmolzen.

00:24:31: Und Spirulina, knallblau, es hätt so so ein Geschirr, Maschintab drübergekrassbild, richtig blau.

00:24:37: Und dann noch ... das wirkte so ein bisschen wie Maracuja sah es eigentlich aus.

00:24:43: Und ich sage dir, der Geschmack war so absolut wiederwertig, wiederwertig, dass ich danach wirklich, also bei jedem Restaurantbesuch hatte ich Angst zu probieren, so schlimm war es.

00:24:57: Und dann kam der Kellner und hat gesagt, und alles geschmeckt und ich konnte nicht anders, Christian ist fast im Boden versunken, als zu sagen, es tut mir leid, haben Sie Das schon mal probieren.

00:25:10: Das ist ganz, ganz schlimm.

00:25:11: Aber weil es war wirklich so schlimm, also als Kind, wenn man noch doof ist, ich habe früher so kleine, diese schwapligen Quallen am Strand gesammelt in so einem Eimerchen und die dann da liegen lassen zu lange.

00:25:24: bevor jemand kam und gesagt hat, pass auf, Meereswesen, die sollten vielleicht ins Wasser.

00:25:28: Auf jeden Fall, wenn du das machst und noch ein paar Muscheln dazu legst und einen toten Fisch und das drei Wochen in der Sonne stehen lässt und dann pürierst, so hat das gerochen und geschmeckt, wirklich.

00:25:39: Also es war wirklich, ich kann nie wieder Wassergut für die Meerestiere ist, irgendwie sowas essen wie ... Krabben oder so.

00:25:47: Geht nicht.

00:25:48: Aber du hast das

00:25:48: dem gesagt.

00:25:49: Ich

00:25:49: hab das dem gesagt.

00:25:49: Ich komm

00:25:50: immer den Gang abräumen und sag und, wie hat's geschmeckt?

00:25:53: Und dann sagt man ja eigentlich immer so schnell.

00:25:55: Ja, ist so gut, thank you.

00:25:57: Alles gut.

00:25:58: Nee, ich bin nur, ich bin schon satt.

00:26:00: Aber da ist ja noch alles voll.

00:26:01: Wollen sie das?

00:26:02: Nee, nee, ich bin schon satt.

00:26:03: Ja, genau.

00:26:04: Aber wie machst du das?

00:26:05: Normalerweise sagst du was oder nicht?

00:26:07: Ich bin eigentlich schon ehrlich.

00:26:09: Doch, ich bin schon, ich sag das dann schon.

00:26:11: Aber dann manchmal auch nicht, weil ich keinen Bock habe, weil die dann immer... Das haben wir so, sorry, wir gingen den Koch erzählen.

00:26:16: Und dann will ich die Situation halt einfach nicht mehr kommen.

00:26:19: Also, auf meinen Feedback, das scheißen die ja sowieso.

00:26:22: Ich weiß ja, wir waren mal im letztes Jahr, haben wir den runden Geburtstag von Christian's Vater geweiht in Nord-Holland.

00:26:28: Und da waren da ein Wochenende.

00:26:30: Und waren da mit der ganzen Familie in so einem Sternerestaurant.

00:26:33: Und das war so ein geiler Abend mit Weinbegleitung und das volle Programm.

00:26:37: Also, wir hatten wirklich so einen Riesenspaß.

00:26:40: Und da gab es Taube.

00:26:42: Also, Eingang war Taube und das Herz von der Taube oder Leber, ich weiß es nicht mehr, das kannte ich ja eh nicht, hasse Leber, hab ich da nicht gegessen, aber die Taube selbst schmeckt schon so nach Leber ein bisschen widerlich.

00:26:55: Das hatte aber mit Soße, ich hab halt viel Soße drauf geknallt, hat das eigentlich ganz okay geschmackt, ich wollte auch nicht unhöflich sein, hab's dann irgendwie ein bisschen gegessen.

00:27:01: Ja gut, wir haben dann noch in dem Haus, was wir da gemietet hatten, noch ein bisschen zusammengesessen, ein bisschen weitergedrunken, hab ich nur so Kek gegessen und ich so, Leute, die Taube will wieder in die Freiheit.

00:27:11: So gekotzt.

00:27:12: Ja, wirklich so gekotzt.

00:27:14: Diese Taube habe ich am nächsten Tag noch geschmeckt.

00:27:17: Das war so ekelhaft.

00:27:18: Das hat mich nachhaltig.

00:27:20: Ich glaube wirklich, wenn ich jemals nochmal an der Taube riechen müsste, dann habe ich gekocht natürlich.

00:27:25: Ich glaube, ich übergebe mich direkt.

00:27:27: Ja, das war wirklich ekelhaft.

00:27:28: Ja, so ist es manchmal.

00:27:30: Aber ich finde also, das ist doch auch eine schöne

00:27:32: Taube gegessen.

00:27:35: Genau, wie Kaninchen, das ist einfach.

00:27:37: Ich versuche ja nur, wenn es sein muss, mit hier dann eigentlich Hühnchen.

00:27:41: Ich bin Trikitarierin.

00:27:43: Zumindest hauptsächlich.

00:27:44: Trikitarierin.

00:27:45: Ich versuche

00:27:45: aber auch, das zu reduzieren.

00:27:47: Aber das finde ich auch eine schöne.

00:27:49: Zuschauerfrage, Zuschauer, Zuhörerfrage.

00:27:52: Wie macht ihr das in Restaurants eigentlich?

00:27:54: Gebt ihr ehrliches Feedback oder verschweigt ihr lieber?

00:27:56: Schreibt uns das gerne an iml.

00:27:58: podcastpeople.de.

00:28:00: Christian hat gesagt, nee, sowas sagt man nicht.

00:28:02: Und ich finde, es ist ja niemandem geholfen.

00:28:04: Oder?

00:28:05: Also wenn der persönliche Geschmack ist ja immer persönliche Geschmack, das Koch so außergewöhnlich ist oder dass er sagt, pass auf, diese Farbgebung von verrottetem Gelb mit knallblau gefällt mir einfach unheimlich gut.

00:28:17: Das machen wir jetzt auf den Teller.

00:28:20: Hast du die Story gesehen von mir?

00:28:22: Ich zeig dir mal kurz die Farbe hier online, nur damit du weißt, dass ich nicht spinne.

00:28:26: Auf jeden Fall, ich finde schon, dass man zumindest Feedback geben muss.

00:28:31: Ich meine, so am Ihr Recht zeichst ihr gerade.

00:28:34: Das ist einfach... Das sieht

00:28:37: ja aus wie meine Biotonne.

00:28:38: Genau,

00:28:39: genau so.

00:28:39: Bloß noch mit ein bisschen Chemie drauf.

00:28:41: Ja, wie

00:28:42: meine Biotonne, wie meine braune Tonne.

00:28:43: Aber ganz ehrlich... Ich denke mir schon, weil manchmal kommt es ja dann auch vor, du gehst ein Restaurant, ein sehr teures Restaurant und die machen dann Wind, sie sind so geil, sie sind so toll und dann kommt da irgendwie das Fleisch, das ist irgendwie dann vielleicht mal ein bisschen zäh oder es ist dann irgendwie kalt oder ich weiß es nicht so und dann sehe ich es halt nicht ein, nichts zu sagen und dann finde ich es halt schon.

00:29:04: dann dann dann Will ich auch, dass es schmeckt und in der Regel kriegst du ja dann stattdessen noch mal was anderes, also eine Entschädigung, also quasi in Form von noch mal neuem Gang.

00:29:13: Und dann finde ich das schon.

00:29:14: Also da muss man schon so ein bisschen und auch viele Leute, die sparen das sich zusammen und das ist ein besonderes Eigens.

00:29:21: Und dann sollte das schon stimmen.

00:29:23: Da muss das schon auch wirklich das Geld wert sein.

00:29:25: Oder?

00:29:25: Ja.

00:29:26: Also es gibt ja, ich weiß einmal, weil der Tante meines Ex-Mannes zum All essen.

00:29:32: eingeladen.

00:29:33: Es gab all Grün.

00:29:34: Und ich weiß nicht, ob du diesen Film kennst, die Blechtrommel.

00:29:38: Da angeln die mit dem Kopf eines toten Pferdes im Meer quasi nach allen, weil die Aale sind ja Arsfresser und die gehen dann in diesen Kopf rein, dann ziehst du den Kopf raus und dann ist alles voller Aale.

00:29:48: Und dieses

00:29:48: Bild ... Hey, wir haben morgens ... Wieso spinnst

00:29:49: du?

00:29:50: Dieses Bild.

00:29:52: habe ich halt im Kopf gehabt.

00:29:53: Und dann sagt sie, ich habe euch Arlgrün gemacht, was auch immer das heißt.

00:29:57: Jedenfalls kamen da so dicke Schlangenstücke in so einer Grünsauce und die waren auch nicht durch und Arl hat auch so was Traniges jedenfalls.

00:30:05: Es war so ein schlimmer Geschmack.

00:30:07: Ich musste wirklich lachen, hysterisch lachen.

00:30:10: Und mein Ex-Mann hat das so clever gemacht, der hat das so auseinander gefisselt und so an den Rand geschoben.

00:30:16: Ohne was zu essen, hat er sogar noch mal Nachschlag bestellt.

00:30:19: Und ja, in solchen Situationen kannst du natürlich nicht sagen, pass auf, Tante, das ist wirklich absolut grauenvoll.

00:30:27: Gibt ja

00:30:27: so Familienrezepte, die einfach

00:30:29: schlimm

00:30:30: sind.

00:30:31: Aber ich finde, ganz kurz danach muss ich das jetzt auch noch erzählen.

00:30:34: Also bei mir gab es ja die Regel meiner Kindheit, also erst dann, als mein Stiefvater kam, aufessen.

00:30:40: Ich musste immer alles aufessen, wirklich.

00:30:42: Und wenn ich stundenlang an diesem Tisch sitzen gesessen habe, und das habe ich teilweise, ich musste aufessen.

00:30:47: Hühnerherzen.

00:30:48: Der hat Hühnerherzen so gerne gekocht.

00:30:51: Und ich habe schon von vornherein gesagt, mir schmecken die nicht, ich mag das nicht.

00:30:54: muss ich trotzdem essen.

00:30:55: Ich habe mich wirklich oder einmal und der kochte wirklich gerne und eigentlich auch wirklich gut und der probiert sich aber auch aus und einmal hat.

00:31:01: das werde ich auch nie vergessen.

00:31:03: Ich weiß nicht mehr wie das heißt.

00:31:04: Das ist die Haut von Magen.

00:31:07: Da gibt es einen Begriff dafür.

00:31:09: Kutteln?

00:31:09: Kutteln!

00:31:10: Ja!

00:31:10: Kutteln.

00:31:11: Er hat Kutteln mit so einer Sauce und Reis gekocht.

00:31:13: Ich werde das nie vergessen.

00:31:15: Das war das Widerlichste, was ich in meinem Leben je gegessen habe.

00:31:21: Ich dachte, ich kaue auf ein Knorpel.

00:31:25: Also es war wirklich ekelhaft.

00:31:26: Das wurde nicht weniger ermut und ich musste diese Scheiße aufessen.

00:31:29: Ich bin wirklich traumatisiert.

00:31:31: Ich musste den echt wirklich.

00:31:32: Das war ekelhaft.

00:31:33: Widerlich.

00:31:33: Und da bin ich traumatisiert von ekelhaften Sachen aufessen.

00:31:36: Also da gibt es wirklich ekelhafte Gerichte, die manche als Delikatesse verkaufen.

00:31:41: Es gibt in Frankreich ein Gericht, das heißt Andouillette.

00:31:46: Das ist wie so eine Art Presswurst.

00:31:49: Aber da drin sind nur Innereien, die irgendwie, oder hauptsächlich so mit dem Verderungsprozess zu tun haben, also Niere und irgendwelche anderen Geschichten.

00:32:00: Und das ganze Ding schmeckt einfach unheimlich stark nach Ammoniac.

00:32:03: So Andouillette.

00:32:04: Es ist wahrscheinlich auch eine Frage der Sozialisation, so wie mit diesem ... Strümmer irgendwas, dieser komische Fisch aus Schweden da.

00:32:12: Aber du darfst doch niemanden zwingen, irgendwas zu essen, was er nicht essen will.

00:32:16: Das ist genau wie mit Austern.

00:32:18: Meine Freundin liebt Austern.

00:32:20: Ich finde, das ist absolut ekelhaft.

00:32:22: Nee, ist geil.

00:32:22: Echt?

00:32:23: Nee, ich liebe Austern.

00:32:24: Das gibt mir gar nichts.

00:32:25: Diese kalte, salzige, zitronige und Kaviar.

00:32:30: Ich hab letztes Jahr ... Scheiße, der ist ja nur im Kühlschrank.

00:32:33: Kaviar in Paris mit das erste Mal richtig so geilen Kaviar gekauft.

00:32:36: Ich glaube, ich habe dafür für so eine Minidose so zwanzig Gramm, hundertfünfzehn Euro bezahlt.

00:32:40: Der Scheiß ist immer nur im Kühlschrank.

00:32:42: Wahrscheinlich.

00:32:43: Der ist immer nur im Kühlschrank.

00:32:44: Eigentlich müsste der schon... Kann das ablaufen?

00:32:46: Das hält sich erstaunlich lang.

00:32:47: Aber guck mal nach, weil...

00:32:49: Ich hab's noch nicht geöffnet.

00:32:50: Ja, aber wäre schade, wenn's kaputt geht, ne?

00:32:52: Aber hält er eigentlich ne Weile.

00:32:53: Das wär sehr schade, aber ich weiß ja nicht, wie ich's essen soll.

00:32:55: Womit soll ich das jetzt essen?

00:32:56: aufs Brot drauf?

00:32:57: Wie mache ich denn, wie ess ich denn jetzt den Kaviar?

00:32:59: Also Kaviar, das hat, als wir frisch zusammen waren, hab ich mal erwähnt von einem sehr schönen Erlebnis bei Prünier in Paris, weil ich darüber eine Geschichte schreiben musste.

00:33:09: Und obwohl die Herstellungsprozesse absolut barbarisch ist, aber, na ja, jedenfalls hab ich erwähnt, dass ich Kaviar gerne mag und dann hat er mir drei Dosen von Prünier geschenkt zu Weihnachten.

00:33:21: Und ich kann die so löffeln.

00:33:23: Einfach so.

00:33:24: Also brauchen die auch.

00:33:26: Und es gibt aber ganz tollen veganen Kaviar, der wird von so einem Franzosen gemacht aus irgendwie Algen und der schmeckt sensationell.

00:33:34: Was ich ja gut finde, ist diese

00:33:36: Bissfestigkeit

00:33:37: und das ist wirklich perfekter

00:33:39: Kaviar, liebe ich.

00:33:40: Bis klacken.

00:33:41: Ja, leider schmeckt mir das auch sehr.

00:33:43: Und wie sieht es bei dir mit Schnecken aus?

00:33:45: Hast du schon mal Schnecken

00:33:46: gegessen?

00:33:48: Schnecken waren auch in dem Gang bei dem ersten Restaurant drinne.

00:33:53: Und das ist nicht so meins.

00:33:55: Also die schmecken ja nach nichts im Wesentlichen.

00:33:57: Aber die Konsistenz, die finde ich schon hart.

00:34:00: Ich habe nichts dagegen auf Knorpel zu beißen.

00:34:01: Das liebe ich.

00:34:02: Aber Schnecken sind wie Knorpel der ... Nur so tut das wär Knorpel.

00:34:07: Nee, das, nee.

00:34:08: Ja.

00:34:09: Da war ich aber auch schon so geschädigt von diesem Seegl-Gang, dass ich das nicht mehr.

00:34:13: Kann

00:34:14: man verstehen.

00:34:14: Ich hab

00:34:14: mir das runtergewirkt, ohne es zu kauen.

00:34:18: Ich hab das erste Mal Schnecken probiert oder gegessen in Dubai, beim Franzosen wirklich ausgezeichnetes Restaurant L'Épée-Témisson.

00:34:27: Dann, ja, hieß es so, hier jetzt probierst du mal Schnecken und ich so ... Und die Wander war in so einer richtig geilen Kräuterbuttersoße.

00:34:36: So ist jetzt so eine Schüssel mit so fünf Löchern und in jedem Loch steckte wirklich eine Schnecke mit, aber getränkt in so einer gerichtigen Soße.

00:34:44: Und leider schmeckte das extrem geil, aber ich glaube auch nur wegen dieser Soße.

00:34:48: Die Schnecke selbst schmeckt ja kaut und der so ein bisschen nach Erde.

00:34:51: Und mit dieser Soße schmeckt es halt dann wirklich... Mega geil, aber habe ich schon Jahre nicht mein Gästen beliebt, würde ich jetzt auch nicht mehr, weil der Gedanke so eine Schnecke, und ich finde die Schnecken auch extrem süß eigentlich, aber auch echt ekelhaft.

00:35:05: Ich würde das jetzt nicht mehr essen.

00:35:06: Kann ihr nimmer.

00:35:07: Guten Appetit würde ich jetzt einfach mal sagen.

00:35:09: Das ist eine sehr, sehr große Bandbreite an Themen, die wir heute abgedeckt haben, würde ich sagen.

00:35:14: Vielen Dank für deinen Rat.

00:35:15: Noch mal.

00:35:16: Ja, gerne.

00:35:17: Danke, dass du so offen darüber sprichst und deine Gefühle und Emotionen mit uns teilst, weil ich glaube, das hilft vielen da draußen.

00:35:23: Ja, mir hilft's ja vor allem auch.

00:35:25: Also schreibt gerne mal eure Erfahrung damit, weil ich bin wirklich, ich mach's ja auch zum ersten Mal, ne?

00:35:30: Die ganze Schose.

00:35:31: Genau.

00:35:32: Okay, dann hören wir uns wieder nächste Woche in einer neuen, fantastischen Folge von Eisten Machulatte.

00:35:38: Wir freuen uns

00:35:39: auf euch und auf eure Zuschriften.

00:35:41: Bis nächste Woche.

00:35:42: Tickles Küsschen.

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